Theateraufführung: "Das Tagebuch der Anne Frank"

Ein gelungenes Theater gegen das Vergessen
Theateraufführung hinterlässt nachdenkliche Schüler

Förderverein der GHS Freudenberg
gibt Zuschuss von 2,50 € für jeden Schüler

Freudenberg, 21.01.2004
In der Turnhalle der Grund- und Hauptschule mit WRS Freudenberg erinnerte das international bekannte Wiener Forum Theater die Schüler und Schülerinnen der Hauptschule eindrucksvoll an das Schicksal des jüdischen Mädchens Anne Frank. Das Tagebuch der Anne Frank- ein Symbol für Toleranz für den Überlebenswillen in einer Welt der Grausamkeit und der Verachtung der Menschenrechte. In losen aneinander gereihten Dokumentarszenen gelang es der Schauspielerin das Lebensgefühl des Mädchens und ihrer Mitbewohner den Schüler/innen sehr einfühlsam nahezubringen. Nicht nur die oftmals hoffnungslose Lebenslage sondern auch die lebensbejahenden Züge der Anne Frank kommen zum Tragen. Durch die Originaltexte aus dem Tagebuch werden für die Schüler unserer Schule die Situation der Juden in Holland, die Zustände auf den Straßen und die beängstigenden Meldungen vergegenwärtigt. Anne Frank wurde nur 15 Jahre alt, denn sie starb im Konzentrationslager Bergen- Belsen. Nur ihr Vater überlebte. Er war es, der ihr Tagebuch überarbeitete und auf ihren früheren Wunsch hin veröffentlichte.

Anne Frank (1929-1945)

„Wer die Vergangenheit vergessen will, ist dazu verdammt, sie noch einmal zu durchleiden und darum wollen wir mit offenen Augen die Licht- und Schattenseiten dieser letzten Jahrzehnte schauen und für unsere Zeit und eine gemeinsame Zukunft lernen.“ Mit diesem Satz schloss sich der Vorhang und ließ viele nachdenkliche Schüler/innen zurück. Ein gelungenes Theater gegen das Vergessen.

Ein kurzes, tragisches Leben wird zur Weltliteratur

Die Schauspieler überzeugten durch ihre engagierte
und schülergerechte Darbietung