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Spinne im KelchNicht nur der Messwein, sondern auch eine Spinne befand sich gestern im Kelch. Da die Wandlung schon vollzogen war, blieb Pfarrer Scheidel nichts übrig, als die Spinne mitzutrinken. Wie diese überhaupt in den Kelch gelangen konnte steht zur Zeit noch nicht fest. In Zukunft soll der Kelch vor dem Gottesdienst kontrolliert werden... aus dem KJG-Info September 1991 (Sonderausgabe) |
Exhibitionist in FreudenbergFreudenberg. Die Polizei sucht einen
jungen Mann, der am Dienstag zwischen 17.30 und 18.00 Uhr im Bereich Am Roten Stein in
Freudenberg einer 27jährigen Frau gegenüber als Exhibitionist aufgetreten ist. Der Mann
wird wie folgt beschrieben: 18 bis 20 Jahre alt, etwa 1,75 bis 1,80 Meter groß, schlank,
kurze, blonde Haare. aus dem Miltenberger Tageblatt am 18.04.98 |
Die Grasmädchen von FreudenbergAuf dem Weg zum Niddel- oder Lindtal stand in der Gartenmauer eingelassen ein Sühnekreuz, von dem man folgende Sage kennt: Einst gingen zwei Mädchen dorthin zum Grasschneiden. Sie erzählten dabei einander von ihren Liebhabern; da stellte sich heraus, dass beide den nämlichen Burschen gern sahen. Keine wollte der anderen glauben. Schließlich gerieten beide so sehr in Streit, dass sie einander mit ihren Sicheln derart zurichteten, dass beide tot auf dem Platz blieben. aus dem Buch "Aus vergangenen Tagen erzählt" von Helmuth Lauf |
Pfarrer heilig?Beim Spazierengehen wurde Pfarrer Scheidel von einigen türkischen Kindern gefragt, ob sie ihm ein Liedchen vorsingen dürften. Kurz darauf erschallte "heilig, heilig, heilig bist Du"... aus dem KJG-Info September 1991 (Sonderausgabe) |
Die teuerste Beerdigung der Welt...Von 1902 an kostete jede Fahrt zum Friedhof fünf
Mark. Wie sich die Zeit der Inflation auch hier auf die Preise niederschlug, zeigen
folgende Beispiele: aus dem Buch "Aus vergangenen Tagen erzählt" von Helmuth Lauf |
Die Sage vom Hoi-HoppEin Bürgermeister der Gemeinde Boxtal soll heimlich die Grenzsteine im Gemeindewald zwischen Rauenberg und Boxtal im Gewann "Keßlersrain" zugunsten des Boxtaler Waldes versetzt haben. Als die Rauenberger dahinter kamen, zeigten sie den Boxtaler Bürgermeister an. Am Tatort beteuerte dieser seine Unschuld. Vorher hatte er sich Boxtaler Erde in die Schuhe gefüllt und einen Schöpflöffel unter den Hut gesteckt. Als er schwören mußte, da sage er: "So wahr der Schöpfer über mir ist, ich stehe auf Boxtaler Erde." Nach wenigen Monaten starb er. Sein Geist soll bis heute noch umgehen, indem er über die Grenze hin- und herhüpft. Er wird deshalb "Hoi-Hopp" genannt... aus dem Buch "800 Jahre Boxtaler Dorfgeschichte" von Franz Krebs |