Lebenslagen: Stadt Freudenberg am Main

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Aktuelles zu Covid 19 - Freudenberg

Neue Corona-Verordnung: Gelber Impfpass reicht nicht mehr

Mit der neuen Corona-Verordnung ist ein Nachweis über die Impfung nur noch mit einem QR-Code möglich, beispielsweise für den Zugang zu 2G- oder 2G plus-Veranstaltungen. Nicht mehr ausreichend ist dagegen die Vorlage des gelben Impfpasses, da dieser sich nicht zur digitalen Anwendung eignet. Bürgerinnen und Bürger, die bislang lediglich den gelben Impfpass benutzt haben, sollen noch bis 1. Dezember 2021 die Möglichkeit erhalten, sich einen QR-Code ausstellen zu lassen, teilte das Sozialministerium Baden-Württemberg mit.

Der QR-Code befindet sich auf dem digitalen Impfzertifikat, das die Menschen entweder direkt bei ihrer Impfung erhalten oder mit dem gelben Impfpass im Anschluss an die Impfung in der Apotheke abholen können. Der QR-Code kann dann entweder mit der Corona-Warn-App oder der CovPass-App eingelesen werden. Das Sozialministerium will auf diese Weise sicherstellen, dass es Impfpassfälscher künftig schwerer haben.

Aktuell gilt in Baden-Württemberg die Alarmstufe II. 

Die Alarmstufe II wird ausgerufen, wenn die Hospitalisierungsinzidenz an zwei Tagen in Folge den Wert von 6,0 erreicht oder überschreitet oder die Auslastung der Intensivbetten in Baden-Württemberg mit COVID-19-Patienten den Wert von 450 erreicht oder überschreitet.

Corona Regeln ab 24.11.2021 - Übersicht

RKI Coronavirus nach Altersgruppe

Freudenberg: 4

Main-Tauber-Kreis Inzidenz: 401,0 (Stand 28.11.21)

Für Fragen rund um Corona (z.B. Veranstaltungen usw) steht Ihnen unser Ordnungsamt gerne zur Verfügung: bauamt@freudenberg-main.de

Die Termine im Main-Tauber-Kreis können dem Tourenplan des Mobilen Impfteams Schwäbisch Hall unter www.diak-klinikum.de/mit/unsere-termine entnommen werden.

Täglicher Lagebericht LGA

Informationen zu Corona

  
 
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Lebenslagen

Hauptbereich

Luftreinhaltung

Schadstoffemissionen durch Verkehr und Industrieanlagen sowie intensive Landwirtschaft und Heizungsanlagen gehören zu den Hauptverursachern von Luftverschmutzung.

Luftschadstoffe

Substanzen, die die Atemluft belasten, sind zum Beispiel Stickstoffdioxid (NO2), Feinstaub (PM10 und PM2,5), Ozon (O3), Ammoniak (NH3), Schwefeldioxid (SO2) und Kohlenmonoxid (CO).

Stickstoffdioxid - NO2

Stickstoffoxide (NOx), vor allem Stickstoffmonoxid (NO) und Stickstoffdioxid (NO2), werden zum größten Teil durch den Straßenverkehr verursacht, entstehen aber auch als Abgase von Industrieanlagen oder von Kraft- und Fernheizwerken. Stickstoffdioxid kanndie Atemwege reizen und schädigen. Sie sind auch an der Bildung von Feinstaub und bodennahem Ozon beteiligt.

Seit 1. Januar 2010 gelten europaweit Immissionsgrenzwerte für Stickstoffdioxid (NO2). Der zulässige Jahresmittelwert beträgt 40 Mikrogramm pro Kubikmeter. Der zugelassene Einstundenmittelwert beträgt 200 Mikrogramm pro Kubikmeter. Dieser darf höchstens 18 mal im Jahr überschritten werden.

Die Luftqualität hat sich durch zahlreiche Luftreinhaltemaßnahmen in den letzten Jahren deutlich verbessert. So wurden unter anderem Umweltzonen eingerichtet. In diesen Zonen dürfen nur Fahrzeuge fahren, die über eine spezielle Schadstoffplakette verfügen und bestimmte Schadstoffnormen einhalten.

Im Jahr 2019 wurde der Grenzwert für den NO2-Jahresmittelwert in Baden-Württemberg nur noch in vier Städten überschritten: Stuttgart, Reutlingen, Heilbronn und Mannheim.
Die NO1-Konzentrationen haben in den ersten Monaten 2021 nochmal deutlich abgenommen, so dass mit einer flächendeckenden Einhaltung auch des Grenzwertes für den NO2-Jahresmittelwert in Baden-Württemberg spätestens 2022 zu erwarten ist.

Feinstaub

Feinstaubpartikel PM10 haben eine aerodynamische Form mit einem Durchmesser kleiner als 10 Mikrometer und können deshalb eingeatmet werden und die Atemwege belasten.

Seit 1. Januar 2005 gelten europaweit Immissionsgrenzwerte für Feinstaub PM10. Im Jahresdurchschnitt darf ihr Anteil nicht über 40 Mikrogramm pro Kubikmeter ansteigen.
Der zulässige Tagesmittelwert liegt bei 50 Mikrogramm pro Kubikmeter. Dieser darf an höchstens 35 Tagen im Jahr überschritten werden.

Seit dem Jahr 2015 gilt auch für Feinstaub PM2,5 ein Immissionsgrenzwert. Im Jahresdurchschnitt darf der PM2,5-Wert 25 Mikrogramm pro Kubikmeter nicht übersteigen.

Im Jahr 2018 wurden erstmals deutschlandweit die Immissionsgrenzwerte für Feinstaub PM10 flächendeckend eingehalten, auch der PM10-Grenzwert im Tagesmittel an der straßennahen Messsation "Stuttgart Am Neckartor".

Ozon - O3

Ozon tritt vor allem in der Erdatmosphäre in einer Höhe von über 10 Kilometern auf. Die Ozonschicht schirmt die Erde vor der Ultraviolettstrahlung der Sonne ab.

In Bodennähe tritt ebenfalls Ozon auf, das aus Sauerstoff und Luftverunreinigungen, vor allem aus dem Straßenverkehr, gebildet wird.
Dieser Prozess wird durch Sonnenstrahlung und warme Temperaturen begünstigt und die Ozonkonzentration in der Luft steigt an.
Bei hohen Ozonwerten kann es zu Reizungen der Atemwege und zu Kopfschmerzen kommen.
Vermeiden Sie es, während hoher Ozonkonzentration Sport zu treiben oder aktiv im Freien zu arbeiten.

Seit dem Jahr 2010 beträgt der Zielwert für Ozon 120 Mikrogramm pro Kubikmeter als Achtstundenmittelwert, der an höchstens 25 Tagen im Jahr überschritten werden darf.

Ammoniak - NH3

Ammoniak (NH3) entsteht durch den mikrobiellen Abbau von abgestorbenen Pflanzen, tierischen Exkrementen sowie anderen stickstoffhaltigen organischen Materialien.
Den größten Anteil der Ammoniakfreisetzung verursacht mit rund 90 Prozent die Intensivtierhaltungen (insbesondere die Rinderhaltung) durch die direkten Emissionen der Tierställe, aber auch durch Lagerung und Ausbringung von Gülle oder Festmist.
Als nicht landwirtschaftliche Quelle ist der Verkehr zu nennen.

Das freigesetzte Ammoniak reagiert mit den in der Atmosphäre vorhandenen Säuren wie Schwefel- oder Salpetersäure. Dabei entstehen Ammonium und seine Salze, die zur Bildung von sekundären anorganischen Aerosolen als Bestandteil des Feinstaubs beitragen. Diese Ammoniumsalze werden über weite Strecken transportiert und gelangen so in weit entfernte Regionen.

Schwefeldioxid - SO2

Schwefeldioxid entsteht bei der Verbrennung von fossilen Brennstoffen, wie zum Beispiel Kohle und Erdöl. Die SO2-Emissionen konnten in den letzten 20 Jahren um knapp 90 Prozent reduziert werden.
Dies ist vor allem durch die Einführung schwefelarmer Brenn- und Treibstoffe sowie durch die Ausrüstung von großen Industrieanlagen mit Abluftreinigungsanlagen gelungen.

Kohlenmonoxid - CO

Kohlenmonoxid entsteht, wenn organische Stoffe wie beispielsweise Holz, Kohle oder Öl unvollständig verbrennen. Auch Zigarettenrauch enthält Kohlenmonoxid.
Durch den Einsatz von Katalysatoren konnte der Ausstoß von Kohlenmonoxid durch den Straßenverkehr stark reduziert werden.

Hinweis: In Wohnräumen besteht die Gefahr, dass durch die Heizungsanlage Kohlenmonoxid entweicht. Lassen Sie deshalb Ihre Heizungsanlage regelmäßig vom Schornsteinfeger oder einem Fachbetrieb des Heizungsgewerbes kontrollieren.

Vertiefende Informationen

Freigabevermerk

Stand: 29.09.2021

Verantwortlich: Verkehrsministerium Baden-Württemberg