HWS Zukunftsperspektive: Stadt Freudenberg am Main

Aktuelles zu Covid 19 - Freudenberg

Stand 25.02.2021 - Freudenberg: Freudenberg: 15 (+2)    

Sieben-Tage-Inzidenz bei 54,4

Britische Variante des Coronavirus (B.1.1.7) = 29 Fälle im Landkreis

Einmalige Hilfe für Vereine

Weitere Infos unter corona Neuigkeiten

Allgemeinverfügung zur Einreise aus Hochinzidenzgebieten: Mit der Coronavirus-Einreiseverordnung wurden bundesweite Regelungen unter anderem für die Test- und Nachweispflichten von Einreisenden aus Risikogebieten festgelegt. Für Einreisen zum beabsichtigten Aufenthalt auf dem Gebiet des Main-Tauber-Kreises ist demnach das Gesundheitsamt des Landratsamtes zuständig. Mit dieser Allgemeinverfügung schafft der Main-Tauber-Kreis deshalb für die Einreise der genannten Personengruppen Erleichterungen. Die Allgemeinverfügung tritt am 24. Februar in Kraft und ist befristet bis 30. April 2021.

Ansprechpartner für Fragen zum Thema Corona ist das Ordnungsamt: bauamt(@)freudenberg-main.de

.

 
Sie verwendeten einen veralteten Browser. Bitte führen Sie für ein besseres Surf-Erlebnis ein Upgrade aus.
JavaScript scheint momentan in Ihren Browsereinstellungen deaktiviert zu sein.
Bitte nehmen Sie eine Änderung dieser Einstellung vor und laden Sie die Webseite neu, um deren volle Funktionalität zu ermöglichen.
HWS Zukunftsperspektive

Hauptbereich

Hochwasser - Hochwasserschutz - Zukunftsperspektiven

Bei der Planung von Hochwasserschutzanlagen wird meist der Wert HQ 100 zugrunde gelegt. HQ 100 ist der Hochwasserabfluß, der statistisch betrachtet in 100 Jahren einmal überschritten wird. Die auf diesen Wert berechneten Bauwerke sollen also ein "Jahrhunderthochwasser" abfangen können.

Die Zukunftssimulationen des Wasserhaushalts für die Flussgebiete in Baden-Württemberg und Bayern zeigen, dass die Hochwasserabflüsse besonders im Winter an fast allen Pegeln zunehmen werden. Daher wurde aus Vorsorgeaspekten festgelegt, bei der Bemessung neuer Hochwasserschutzanlagen die Auswirkungen des Klimawandels durch einen Klimaänderungsfaktor zu berücksichtigen. Die regionalen Unterschiede des Klimawandels schlagen sich auch in den zu erwartenden Hochwasserabflüssen nieder.

Auch die kleineren und mittleren Hochwasser werden zunehmen. Hier spielt auch die für die Zukunft prognostizierte Zunahme der "Starkregen" eine große Rolle. Der Abfluss HQ 5 für ein Hochwasserereignis, das heute im Mittel etwa alle fünf Jahre auftritt, steigt teilweise bis  67 Prozent (Bsp. Obere Donau) laut den Vorherberechnungen.

Der Klimaänderungsfaktor ist regional unterschiedlich und wird regional angepasst. Die Bemessung von Hochwasserschutzmaßnahmen richtet sich grundsätzlich nach den Randbedingungen des Einzelfalls und orientiert sich an der gefährdeten Bevölkerung, den Hochwasserschadenspotentialen sowie der Wirtschaftlichkeit. Ebenso die Priorität des Baus einer Hochwasserschutzmaßnahme - wodurch Freudenberg als sehr wichtig eingestuft wurde.

Foto: Franz Hofmann

Text / Gestaltung: Sylvia Bechtold