Stadt Freudenberg am Main

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Leben & Wohnen

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Zielsetzungen

Zielsetzung 1 - Freilegung und Sanierung der Befestigungsanlage

Die Kombination aus verschiedenenen Zielsetzungen sollten ein zukunftsfähiges Konzept ergeben.

1. Freilegung und Sanierung der Befestigungsanlage.

Aus der Luftperspektive ist der Zusammenhang zwischen Burganlage und ehemaligen Burgsiedlung  auch heute noch deutlich erkennbar. Das favorisierte Ziel der geplanten Stadtsanierung ist, die in ihrer Geschlossenheit im Mainviereck einmalige Stadtbefestigungsanlage freizulegen und zu sichern.

Die Planung umfasst hier drei Bereiche:

Sanierung der Burg,

Sanierung der Schenkelmauern,

Freilegung der mainseitigen Stadtmauer.

 

Fotos: Franz Hofmann

Text / Gestaltung: Sylvia Bechtold

Zielsetzung 2 - Ausbau der öffentlichen Freiräume

2. Ausbau der öffentlichen Freiräume.

Lagebedingt muss jede kleine Fläche ausgenutzt werden. Die Bewohner der Altstadt benötigen Freiflächen, um ein ansprechendes Wohnumfeld zu ermöglichen.

Somit ist der Ausbau der öffentlichen Freiräume zwingend notwendig, um durch Verbesserung des Wohnstandards weitere Wegzüge zu verhindern. Hierdurch zeigte sich eine besonders wichtige Querverbindung zur Errichtung des Hochwasserschutzes.

Nur eine Gesamtlösung kann die Probleme der Einzelbereiche bewältigen. Die Idee, am Main entlang Aufenthaltsbereiche zu schaffen und die schöne Lage zum Wohle der Anwohner umzugestalten, war wegweisend.

Stadtgarten, Promenade, Mainwiese in Verbindung mit einer Sanierung der Stadtbefestigungsanlage sowie Umbau des städtischen Bereiches um das Gebäudeensemble Rathaus/Amtshaus waren als Gesamtbild zu planen.

Fotos: Franz Hofmann

Text / Gestaltung: Sylvia Bechtold

Sanierung Rathaus

Das vom Aufwand größte Einzelobjekt innerhalb der Stadtsanierung war das historische Rathaus der Stadt.

Rathaus Freudenberg - ein einmaliges Kulturdenkmal für die Nachwelt

Das historische Rathaus Freudenberg war stets ein ortsbildprägendes imposantes Gebäude.

Das 1499 erbaute Fachwerkhaus ist eines der ältesten, noch als Verwaltungsgebäude genutzten Rathäuser Deutschlands. Durch die intensive Nutzung wurden im Laufe der Jahre zahlreiche “Sünden” im Umgang mit der historischen Bausubstanz begangen. Im Rahmen der Bauarbeiten wurde das Gebäude saniert, störende Eingriffe zurückgebaut, und die Nutzung als Stadtverwaltung durch den Einbau einer entsprechenden technischen Infrastruktur sichergestellt.

Die Schwierigkeit des architektonischen Entwurfs bildete die Gestaltung der für die Bürofunktion notwendigen Einbauten sowie die Ausbildung von Detailelementen als Ersatz für nicht mehr vorhandene Originale.

Fotos: Franz Hofmann

Text / Gestaltung: Sylvia Bechtold

Umbauarbeiten Rathaus

Beim Umbau des Rathauses wurden aus drei ursprünglich vorhandenen Einzelgebäuden ein Gebäude.

 

Fotos: Franz Hofmann

Text / Gestaltung: Sylvia Bechtold

Umbau unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes

Durch die Nutzung der denkmalgeschützten Gebäude ist deren Erhalt auf Dauer gewährleistet. Die Sanierung des Rathauses stand hier im besonderen Mittelpunkt.

Fotos: Franz Hofmann

Text / Gestaltung: Sylvia Bechtold

Zielsetzung 3 - Ausbau des Rathausplatzes

3. Ausbau des Rathausplatzes

Ein besonders prägnanter Entwicklungsschwerpunkt war, das denkmalgeschützte Gebäudeensemble um das Rathaus zu sichern und den außergewöhnlichen, vom Straßenniveau abgehobenen, Rathausplatz mit den sich anschließenden Stadträumen zum Mittelpunkt der Altstadt auszubauen.

Der Rathausplatz wird vorne von einer Sandsteinmauer und einem Treppenaufgang abgerundet.

 

Fotos: Franz Hofmann

Text / Gestaltung: Sylvia Bechtold

Zielsetzung 4 + 5 - Gestaltungskonzeption Bergviertel und Hauptstraße L2310

4. Gestaltungskonzeption Bergviertel

Verwinkelte Gassen mit malerischen, mediterran anmutenden Winkeln winden sich entlang des Burgberges. Die Gebäude sind eng aneinander gereiht und viele weisen besondere ansprechende Eigenheiten auf. Alte Sandsteingewände umrahmen Eingänge und Fenster. Schmale private Bergtreppchen umrahmt von Blumeninseln wirken als Blickfang und laden zum Verweilen und Betrachten ein.  Der Bau von öffentlich zugänglichen Treppen soll interessierten Besuchern die Erschließung des Bergquartiers ermöglichen.

Die Anwohner dieser beengten Wohnsituation haben sich terrassenartige Gärten als Ausgleich geschaffen, die wie kleine Inseln Freiräume bieten.

5. Gestaltungskonzeption Hauptstraße

Seit vielen Jahrzehnten ist der Bau einer Ortsumgehungsstraße geplant, der den täglichen Durchgangsverkehr mit seiner Lärmbelästigung auf ein erträgliches Maß reduzieren soll. Diese Verlagerung ist eine wichtige Grundvoraussetzung für eine Revitalisierung des Altstadtkerns.

Die bisherigen Planungen und Ideen konnten bisher noch nicht umgesetzt werden und werden auf überregionaler und länderübergreifender Ebene entschieden, sodaß hier noch keine Lösung möglich ist.

Fotos: Franz Hofmann

Text / Gestaltung: Sylvia Bechtold

Zielsetzung 6 - Gestaltungskonzeption Mainstraße

 6. Gestaltungskonzeption Mainstraße

Der geplante Bau eines Hochwasserschutzes erforderte eine grundlegende Umgestaltung des Mainviertels. Die aus den Planungen resultierende Anhebung der Mainstraße ermöglichte eine Neuordnung des Streifens vor der mainseitigen Stadtmauer.

Die alten Garagen, Anbauten und kleinen Wirtschaftsgebäude wurden abgerissen und durch einheitlich gestaltete Garagen- und Terrassenbauten in Holzbauweise ersetzt. Die Stadtmauer, die in vielen Häusern beim Bau integriert wurde, wurde im Rahmen der Umbaumaßnahme freigelegt und saniert. Große Teile der alten Stadtbefestigung wurden hierdurch wieder sichtbar und zugänglich.

Am Ufer des Mains konnten die gewünschten Freiräume für die Altstadtbewohner eingeplant und geschaffen werden.

Fotos: Franz Hofmann

Text / Gestaltung: Sylvia Bechtold