Stadt Freudenberg am Main

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Leben & Wohnen

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Stadtentwicklung 2000 - 2010

Stadtentwicklung im Zeitrahmen von 2000 - 2010

Rahmenplan Freudenberg Kernstadt

 

Hochwasserschutz (HWS)Entwicklung AltstadtStadteingänge

 

                        

wasserrechtliche Genehmigung HWSPlanfeststellung Ortsumgehung    Bebauungspläne   Stadteingänge Nord/Süd

           

  

Grunderwerb + Planungsabstimmung

                          

                                                                                                                 

                 

Ingenieurbau HWSFreianlagen Mainufer Hochbau Mainviertel Sanierung Stadtbefestigung

                           

                                                              

Fotos: Franz Hofmann

Text / Gestaltung: Sylvia Bechtold

Lösungssuche für Stadtsanierung und Hochwasserschutz

1995
2001
2002
Mainseite mit Holzhallen

Die Lösungssuche nach einer passenden Verbindung zwischen Altstadt mit Denkmalschutz und Hochwasserschutz gestaltete sich schwierig. Die vorliegende Situation im Mainvorland gestaltete sich als Herausforderung an den Gemeinderat, die Verwaltung, die Bürger und Planungsbeteiligten.

Bewusst wurde eine integrierte Lösung zwischen technischem Hochwasserschutz und Stadtsanierung gesucht. Innerhalb der Neugestaltung erhielt die Stadt eine Uferpromenade, die Teil eines überregionalen touristischen Weges ist. Entlang dieses Weges entstanden öffentliche Freiräume, die für die Bewohner der eng bebauten Altstadt von großer Bedeutung sind.

Da das Mainufer durch das Anheben des Uferbereiches in seiner Zugänglichkeit eingeschränkt wird, wurden die historischen Viehtränken, die noch in Resten vorhanden waren, ausgebaut, wodurch in Verlängerung der Altstadtgassen Zugänge zum Fluss geschaffen wurden.

Fotos: Franz Hofmann

Text / Gestaltung: Sylvia Bechtold

Zusammenfassung

1968
1974
1974
1974

Die Veränderungen durch die Stadtsanierung vollziehen sich in deutlich sichtbaren Schritten. Für die Betroffenen bringt sie entscheidende Vorteile, da sie im Rahmen der zur Verfügung stehenden Mittel mit einer Unterstützung bei Modernisierungsvorhaben durch die öffentliche Hand rechnen können. Die Mitwirkung bei der Sanierung ist freiwillig, niemand wird zum Mitmachen gezwungen. Daher entstehen hierdurch für den Einzelnen auch keine Nachteile. Auf Grund der positiven Effekte ist es allerdings zweckmäßig, dass sich möglichst viele Einwohner aktiv an der Stadtsanierung beteiligen.

Eine Stadterneuerung ist aber stets auch ein langwieriger Prozess. Langjährige Gespräche und Überlegungen gingen dem geplanten Projekt voraus. Dem Gemeinderat der Stadt Freudenberg war es sehr wichtig , die Wünsche der Einwohner zu berücksichtigen, wodurch eine enge Zusammenarbeit zwischen Stadt und Bewohnern entstand.

Einen guten Mittelweg, der für alle Seiten annehmbar ist, zu finden, erfordert ein gutes Miteinander und viele Einzelkontakte. Nicht alle Wünsche konnten erfüllt werden, da die richtigen Prioritäten gesetzt werden mußten.

Ein wichtiger Aspekt sind zukünftige Entwicklungen in der Bevölkerung, Veränderungen und vieles mehr, was auch bei allen Überlegungen einen Risikofaktor bildete. Der Weg von den Grundsatzentscheidungen über die Planung und Umsetzung war lang, da möglichst viele wichtige Faktoren beachtet werden sollten.

Der Planungs- und Umsetzungszeitraum erstreckte sich über mehrere Jahre und große weitreichende Umwälzungsmaßnahmen fanden statt.

Der beengte Siedlungsraum in geschwungenen Maintal war maßgeblich für die Entwicklungsmöglichkeiten von Freudenberg verantwortlich.

-  Altstadt: ungünstige Nordwestlage im schmalen Pralluferbereich

-  Neustadt: Westlage am Gleithang

Mit dem festgelegten Rahmenplan Gesamtstadt verfügt die Stadt nun über eine integrierte Konzeption für die städtebauliche Weiterentwicklung. Die gestufte Konzeption des Rahmenplans berücksichtigt verkehrstechnische und topographische Probleme. 

Ein wichtiger Aspekt des Rahmenplans stellt die Lösung der Verkehrsproblematik dar. Um die historische Innenstadt vom übermäßigen Individualverkehr zu befreien, sollte die Trasse der L 2310 als Altstadtumgehung in einen Tunnel im Hang verlegt werden. Dieses Vorhaben konnte bisher noch nicht umgesetzt werden.

Die durchgeführte Stadtsanierung und Entwicklung neuer Stadträume entspricht moderner Architektur und die definierten Zielsetzungen wurden erfolgreich umgesetzt. (Verkehrsberuhigung, Hochwasserschutz, Sanierung bzw. Freilegung der Burg und Stadtbefestigungsanlage, Sanierung und Ausbau Rathaus und Umfeld sowie Gestaltung Freiräume)

Durch das ausgewählte Hochwasserschutzsystem ist ein freier Zugang und Sicht zum Main / Maintal weiterhin gewährleistet.

Fotos: Franz Hofmann

Text / Gestaltung: Sylvia Bechtold