Von der Idee zur Umsetzung: Stadt Freudenberg am Main

Aktuelles zu Covid 19 - Freudenberg

Schnelltest oder abgeschlossene Impfung für Friseurbesuch notwendig

Konkret notwendig ist für den Friseurbesuch in Gebieten mit einer Sieben-Tage-Inzidenz über 100 – also zum Beispiel im Main-Tauber-Kreis – der Nachweis eines nicht mehr als 24 Stunden alten, negativen COVID-19-Schnelltests. Alternativ kann ein Nachweis (Impfdokumentation) einer vollständig abgeschlossenen Impfreihe vorgelegt werden. Die Impfung ist 14 Tage nach der letzten erforderlichen Impfdosis abgeschlossen. Sollte ein Impfstoff zwei Impfdosen erfordern, reicht der Nachweis einer Impfdosis ausdrücklich nicht aus.

Die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen im Landkreis beträgt 4563.

Ansprechpartner für Fragen zum Thema Corona ist das Ordnungsamt: bauamt@freudenberg-main.de

Stand 21.04..2021 - Freudenberg: 9

Sieben-Tage-Inzidenz 129,2

Virusmutationen (B.1.1.7 + B.1.351) = 642 Fälle im Landkreis

Testanmeldung online 

Impftermin-Service

Täglicher Lagebericht LGA

 

 

 
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Von der Idee zur Umsetzung

Hauptbereich

Zukunftsgestaltung in der Region

Im Jahr 2016 entschied sich Madeleine Weis, das Risiko zu wagen und eine neue Idee umzusetzen:

eine Kombination aus einem Hofladen und einem Angebot an Seminarräumen, welche für vielfältige Nutzungsmöglichkeiten angeboten werden können. Ein leerstehender Hof in Rauenberg sollte mit einer attraktiven Nutzung wieder zu neuem Leben erwachen.

Das selbst erzeugte Fleisch der eigenen Galloway-Rinder sollte direkt vermarktet werden und es entstand ein Gesamtkonzept mit Einkaufsmöglichkeiten für regionale Produkte, Nutzung der Raumkapazitäten als  Tagungsräume, Seminar- und Wellness/Erholungsangeboten.

Gemeinderat unterstützt Bauvorhaben

Nachdem die Entscheidung für das Startup gefallen war, folgten die ersten Schritte für eine schnelle Umsetzung.

Durch die "Schaffung eines Heimathofes" wird eine gravierende Umgestaltung des vorhandenen alten Baubestandes erfolgen. Mit dieser Angelegenheit, die Änderungen im Ortsbild bedeuteten, beschäftigte sich der Gemeinderat der Stadt Freudenberg intensiv und stand geschlossen hinter dem geplanten Gesamtprojekt. Die Kreativität der Bauherren überzeugte den Stadtrat und das Geschäftsmodell nach dem Motto "Natürlich - von Daheim" fand sofort Anklang.

Für Bürgermeister Henning war es ein großes Anliegen, das Leben in den Ortsteilen zu aktivieren und attraktiver zu machen. Wer die Zukunft eines Dorfes und dessen Einwohnern sichern will, muss sich für Investitionen und Ideen, die das Leben in einem kleinen Dorf lebenswerter machen, einsetzen und sich neuen Ideen gegenüber offen zeigen. Gerade das beispielhafte Engagement und die individuellen Handlungsmöglichkeiten, welche die Bauherren aufzeigten, waren für ihn ein deutliches Zeichen und er unterstützte das Gesamtprojekt auf jede ihm mögliche Weise.

Für den Gemeinderat war die verantwortungsvolle Nutzung der Ressourcen (Umbau Altbestand), die dem Schutz der Umwelt dienen und das Ziel, keine neuen Flächen zu verbrauchen, ein wichtiger Aspekt. Das positive Heimatbild und die ländliche Umgebung bleiben hierdurch erhalten und das Gesamtbild des Dorfes wird optimiert.

Klassisches Leader Förderprojekt

Die Startup-Idee fand bei der Leader-Aktionsgruppe guten Anklang und wurde als Auswahlprojekt bei der Projekt-Entscheidungsauswahl am 6. Dezember 2016 aufgrund seiner klassischen Handlungsfelder einstimmig ausgewählt.

Diese Entscheidung bedeutete für das Gesamtbauvorhaben eine Förderzusage in Gesamthöhe von ca. 135.000 Euro,  Alfred Beetz, Vorsitzender der LEADER-Aktionsgruppe, betonte bei der Auswahlentscheidung, daß der „Heimarthof“ sogar zwei der Handlungsfelder beinhalte, die Voraussetzung dafür sind, eine entsprechende Förderung von Leader Region Badisch Franken zu erhalten.

Einerseits ist die Folge eine positive innerörtliche Entwicklung, die dem Ort neue Impulse gibt: Die Versorgungsmöglichkeiten vor Ort werden verbessert, die neuen Einkaufsmöglichkeiten erleichtern das Leben im Dorf und das vielfältige Angebot kann bei Bedarf erweitert werden.

Andererseits entstehen auch neue Arbeitsplätze und der seit Jahren steigende Genießer-Tourismus wird angezogen. Die breit gefächerte Auswahl des Heimarthofes deckt eine große Palette an Einkaufsmöglichkeiten in der Nähe ab, außerdem überzeugt das Angebotsprogramm mit seiner Qualität und Regionalität.

Der Gedanke, einen Ort der Begegnung, aber auch einen Ort der Gemütlichkeit, der Ruhe und Entspannung in dem alten Hofgebäude entstehen zu lassen, entwickelte sich zu einem Vorzeigeprojekt.