Stadtentwicklung mit Bürgerbeteiligung: Stadt Freudenberg am Main

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Stadtentwicklung mit Bürgerbeteiligung

Hauptbereich

Stadtentwicklung

Die Stadt Freudenberg am Main fasziniert mit ihrer malerischen Altstadtarchitektur. Diese liegt zwischen dem Flußlauf des Maines und der Bergseite zur Burg, umgeben von Natur und Wäldern.

Um die Stadtentwicklung Freudenbergs zukunftsgemäß gestalten zu können, hat die Stadt Freudenberg ihre Bürger um ihre Beteiligung gebeten. Für Bürgermeister Henning war es ein großes Anliegen, alle Einwohner bei der Zukunftsplanung zu beteiligen, um gemeinsam eine Zielsetzung abzustimmen.

Gerade eine gute Bürgerbeteiligung ist für ihn bei der Planung wichtig, da erst durch die Einbeziehung der im Ort lebenden Menschen eine gemeinsame Planung möglich ist.  Die künftige gesamtstädtische Entwicklung von Freudenberg ist für ihn nur mit einem umfangreichen Bürgerbeteiligungsprozess durchführbar.

Stadtentwicklung mit Bürgerbeteiligung

Bei der Vorstellung  wurden die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Freudenberg und der Ortsteile gebeten, einen Bürgerfragebogen  zur derzeitigen Lebens- und Wohnqualität in Freudenberg auszufüllen, um ein repräsentatives Gesamtbild als Basis zu erhalten.

 

 

Haushaltbefragung Ergebnisse nach Ortsteilen

Festlegung der Konzepte GEK + ISEK

Die LBBW Immobilien Kommunalentwicklung erarbeitete auf Grundlage der umfangreichen Bürgerbeteiligung einen Vorschlag als Entwicklungskonzept. 

Dieses Unternehmen hatte bereits das zuvor abgewickelte Projekt »Entwicklung Altstadt« begleitet.

Aufgrund der Ergebnisse der Bürgerbeteiligung entstanden ein Gesamtentwicklungskonzept (GEK) sowie ein Integriertes Stadtentwicklungskonzept (ISEK). Die beiden Konzepte sind die Grundlage für die Aufnahme in das Städtebauförderprogramm des Landes Baden-Württemberg und die Gewährung von ELR-Zuschüssen.

Festlegungen durch Bürgerbefragungen

Auf Basis der Haushaltsbefragung und der Bürgerworkshops stellten die Experten der Kommunalentwicklungs-Gesellschaft erhebliche städtebauliche Missstände im Altstadtbereich und im nördlich anschließenden Gebiet zwischen Dürrbach- und Hauptstraße sowie vom Wertheimer Tor bis zum Wiesenweg fest.

Zielsetzungen / Schwerpunkte

Das Förderprogramm wurde daher für eine Gesamtfläche von 15,6 Hektar beantragt.

Zielsetzungen/Schwerpunkte:

  • die Umgestaltung der Hauptstraße in Verbindung mit dem Bau einer Umgehungsstraße

  • die Aufwertung des südlichen Stadteingangs

  • die Schaffung von Parkplatzflächen

  • die Weiterentwicklung der Kultur- und Gastronomieangebots

  • die Entwicklung des Quartiers zwischen Stern- und Maingasse + Ziegel- und Maingasse

  • die Gestaltung des nördlichen Altstadteingangs

  • die Erarbeitung einer städtebaulichen Vision für das Gelände des Werk I der Firma Rauch

 

 

 

Historische Altstadt II

Die beiden Sanierungsgebiete »Historische Altstadt II« und »Entwicklung Rauch-Werk I und angrenzende Bereiche« verfolgen vollkommen unterschiedliche Zielsetzungen.

Das Gebiet »Historische Altstadt II« umfasst ca. 7,7 Hektar und dort sollen die Ziele der bisherigen Altstadtsanierung wie die Aufwertung der Stadteingänge, die Weiterentwicklung des Kultur-, Gastronomie- und Beherbergungsstandortes sowie die Wohnumfeldverbesserung und die Schaffung von Stellplätzen weiter verfolgt werden.

Das Konzept beinhaltet auch die Einzelmaßnahme Modernisierung und Umnutzung der Hauptstraße 105, welche in der Sanierung Altstadt I begonnen wurde.

Entwicklung Rauch Werk I

Das Gebiet "Rauch-Werk I" umfasst ca. 8,2 Hektar Fläche. Dieses Gelände soll sich zu einer »Neuen Stadtmitte« entwickeln mit den Hauptbereichen Bildung, Wohnen, Freizeit und Erholung.

Außerdem sollen in diesem Gebiet neue Möglichkeiten für Einzelhandel, Dienstleistung und Gastronomie / Übernachtungen entstehen.

Rauch Werk I heute

Nur gemeinsam mit den Bürgern ist eine Zukunft möglich

Im Jahr 2018 wurden die Einwohner  zu Bürgercafes  eingeladen, um die Wünsche und Ideen in das Konzept einarbeiten zu können. Das Gesamtkonzept zur weiteren Stadtentwicklung wurde somit unter direktem Einbezug der Bürger erarbeitet.

Den Abschluss bildete eine Bürgerwerkstatt, die regen Anklang bei der Bevölkerung fand.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Gestaltung/Text

Fotos: Franz Hofmann

Text / Gestaltung: Sylvia Bechtold