Neubau Bauhof / Feuerwehrgerätehaus: Stadt Freudenberg am Main

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Neubau Bauhof / Feuerwehrgerätehaus

Hauptbereich

Zukunftsinvestition

Auf der Basis des Feuerwehrbedarfsplanes wurde bereits 2016 festgestellt, dass eine zeitgemäße Feuerwehrarbeit in dem jetzigen Gebäudebestand aus Sicherheits- und Wirtschaftlichkeitsaspekten nicht mehr gewährleistet ist.

Dieselben Aspekte lagen beim derzeitigen Bauhof vor. Die logische Schlussfolgerung daraus war, dass eine Zusammenlegung der beiden Objekte an einen geeigneten Standort sinnvoll ist, der Baubeginn jedoch aus technischen Gründen für beide Projekte nicht zeitgleich starten kann.

Daher wurde entschieden, zuerst den Bauhof und anschließend das Feuerwehrgerätehaus zu bauen, geplante Gesamtkosten: 4,4 Millionen Euro, Förderzusage des Landes mit ca. 2 Millionen.

Durch die Zusammenlegung des städtischen Bauhofs und des Feuerwehrgebäudes ergeben sich viele positive Synergieeffekte.

Planung

2017 wurde in Folge des Feuerwehrbedarfsplanes vom Gemeinderat der Stadt Freudenberg beschlossen, einen neuen Bauhof gemeinsam mit einem neuen Feuerwehrgerätehaus zu bauen. Der aktuelle Bauhof - aber auch das alte Feuerwehrgerätehaus - entsprechen seit Jahren nicht mehr den sicherheitstechnischen Anforderungen und beide sind überaltert.

Durch eine Überplanung des vorhandenen Bauhofgeländes entstand ein Konzept zur Zusammenlegung an eine zentral gelegene und schnell erreichbare Stelle mit guter Infrastrukturanbindung. Voraussetzung für das Bauprojekt war eine Bebauungsplanänderung, die im Jahr 2019 durchgeführt wurde und eine Beantragung von Fördermittel erfolgte.

Der Verteilungsausschuss für Mittel des Ausgleichstocks im Regierungsbezirk Stuttgart stellte 2019  Fördermittel in Höhe von 980.000 € bereit sowie 2020 weitere Fördermittel in Höhe von 730.000 Euro.

Hinzu kamen noch weitere Zuschüsse des Landes Baden-Württemberg in Höhe von 275.000 €.

Zeitplan

Oktober 2020

Baubeginn des neuen Bauhofes

November 2021

Baubeginn des Feuerwehr Gerätehauses 

Fertigstellungstermin

September 2022 

Der Gemeinderatsbeschluss erfolgte hierzu am 10.02.2020 einstimmig.

Ist-Stand

Bauhof alt:

Lage: Flurstück 1846, am Kreisel an der Wendelin-Rauch-Straße und der L 2310 liegend

Die bestehenden Bauhofgebäude werden abgerissen, um Platz für die Neubauten zu schaffen. 

Feuerwehrgerätehaus alt:

Altbau an der beengten Durchgangsstraße, Hauptverkehrsstraße, fehlende Parkplätze, gefährliche Ausfahrt der Fahrzeuge

Baurecht:

Das bisher als eingeschränktes Gewerbegebiet festgesetzte Flurstück 1846 wurde aus dem Bebauungsplan „Brennplatz und Beine“ herausgenommen und als Sondergebiet gewidmet. um den geplanten Neubau baurechtlich zu gewährleisten.

Die Baugenehmigung für Bauhof und Feuerwehrgerätehaus erfolgte am 24.06.2020 durch das zuständige Landratsamt Main-Tauber-Kreis.

Baubeginn

Am 18.05.2020 beginnen planungsgemäß die Abrissarbeiten der alten Hochwasserhalle und des Wohngebäudes mit Garage durch die Firma Leis, Walldürn.

Am 15.07.2020 erfolgte der Abriss des Wohnhauses und die Einrichtung einer Baustellenzufahrt, sodaß der Gemeinderat am 27.7.20 die Vergabe der Rohbauarbeiten zügig vergeben konnte.

Rohbauarbeiten:

Firma Berninger-Bau, Erlenbach

Neubau erfolgt in 2 Bauabschnitten

Für die Durchführung der Arbeiten sind zwei Bauabschnitte vorgesehen. Nach dem Abbruch des Wohnhauses mit Garage und der Herstellung der erforderlichen Baufläche erfolgt der Umzug des Bauhofes in die neu errichteten Räumlichkeiten. Im September 2021 werden die Gebäude des alten Bauhofes zurückgebaut und im Anschluss beginnen die Rohbauarbeiten für das neue Feuerwehrgerätehaus.

Geschätzte Baukosten der Einzelprojekte:

Projekt Neubau Bauhof 1,9 Mio. €

Projekt Neubau Feuerwehrgerätehaus 2,5 Mio. €

Spatenstich 27.10.2020

Mit dem offiziellen Spatenstich erreichten die Projekte Neubau Bauhof und Feuerwehrgerätehaus Freudenberg einen Meilenstein.

»Die Zu­kunft für den Bau­hof und die Feu­er­wehr be­ginnt jetzt«, sag­te Freu­den­bergs Bür­ger­meis­ter Ro­ger Hen­ning am Di­ens­tag beim ers­ten Spa­ten­stich für das Groß­pro­jekt.

 

 

Projektbeteiligte

Bauherr: Stadt Freudenberg

Architekt: Johann und Eck, 63927 Bürgstadt

Fachplaner Elektro/Heizung: Ingenieurbüro Metzger, 97990 Weikersheim

Bodengutachten: Dipl.-Ing Dengel, 97264 Helmstadt

Tragwerksplanung: Riegel-Ingenieur-GmbH, 63897 Miltenberg

Abbruch: Leis Abbruch und Recycling GmbH, 74731 Walldürn

Rohbau: Berninger Hoch- und Tiefbau, 63906 Erlenbach am Main

Stahlbau: SWW Stahlbau Westerwald GmbH, 56412 Heiligenroth

Zimmerer: Cölestin Fertig Holzbau GmbH & Co.KG, 97906 Faulbach

Dachdecker- und Spenglerarbeiten: Klemens Ott GmbH, 63897 Miltenberg

Metallbau/Verglasung/Raffstores: Ruf Fassadentechnik GmbH & Co.KG, 63924 Kleinheubach

Wärmedämmverbundsystem: Stefan Eck Malerteam GmbH, 63916 Amorbach

Estrich: Schmidt GmbH, 63906 Erlenbach

Gerüst: Blatz GmbH Stukateurbetrieb/Gerüstbau, 74722 Buchen-Hettingen

Sektionaltore: Helbing Tortechnik GmbH, 99955 Bad Tennstedt

Blitzschutz: Lösch GmbH & Co.KG, 77656 Offenburg

Elektroinstallation: Wirl Elektrotechnik GmbH, 63924 Kleinheubach

Lüftung: ESW Luft- und Klimatechnik GmbH, 73479 Ellwangen

Heizung: Greulich GmbH, 63930 Neunkirchen

Sanitär: Greulich GmbH, 63930 Neunkirchen

Innenputz- und Trockenbauarbeiten: Malerbetrieb Schmitt GmbH, 97901 Altenbuch

Fotos: M. Zängerlein, Stadt Freudenberg

Text / Gestaltung: Sylvia Bechtold