Einweihung 2008: Stadt Freudenberg am Main

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Aktuelles zu Covid 19 - Freudenberg

Keine Testpflicht in ersten sechs Monaten nach Vollimmunisierung und Infektion

Die Landesregierung hat am Sonntag, 5. Dezember, die 2G-Plus-Regelung noch einmal präzisiert und sich auf mehrere Punkte verständigt. Demnach sind Personen mit einer Booster-Impfung von der Testpflicht bei der 2G-Plus-Regelung ausgenommen. Ebenso ausgenommen sind Geimpfte mit abgeschlossener Grundimmunisierung, wenn seit der letzten erforderlichen Impfung nicht mehr als sechs Monate vergangen sind. Auch Genesene, deren Infektion nachweislich maximal sechs Monate zurückliegt, müssen bei 2G-Plus keinen Test vorlegen. In diesem Fall muss der Nachweis der Infektion durch eine Labordiagnostik mittels Nukleinsäurenachweis/PCR-Test erfolgt sein.

Übergangsregelung für nicht immunisierte Jugendliche

Noch bis zum 31. Januar 2022 haben alle noch nicht vollständig immunisierten Jugendlichen im Alter zwischen zwölf und 17 Jahren die Möglichkeit, nach Vorlage eines tagesaktuellen Antigen-Schnelltests Zutritt zu allen 2G-Einrichtungen zu erhalten. Die Landesregierung geht davon aus, dass auch alle Jugendlichen ab zwölf Jahren bis zum Ablauf dieser nun nochmals verlängerten Frist die Möglichkeit hatten, sich impfen zu lassen. Danach gelten für sie die gleichen Bestimmungen zu 2G-Plus wie für Erwachsene.

880 Personen im Landkreis aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen.

06.12.2021 NEU festgestellte Fälle -  Freudenberg 9

Terminbuchung für Impfungen freigeschaltet: 

Unter www.main-tauber-kreis.de/impfen können sich Bürgerinnen und Bürger nun über alle Impfangebote des Vier-Säulen-Modells zur Coronavirus-Schutzimpfung im Landkreis informieren. Die Termine werden ständig aktualisiert und die entsprechenden Möglichkeiten zur Terminvereinbarung freigeschaltet. Um Wartezeiten zu vermeiden, sind Impfungen grundsätzlich nur noch nach vorheriger Terminbuchung möglich.

Neue Corona Regeln ab 04.12.21

In Hotspot-Landkreisen mit einer 7-Tage-Inzidenz von mehr als 500 gelten weiter nächtliche Ausgangsbeschränkungen für Ungeimpfte. 

RKI Coronavirus nach Altersgruppe

Für Fragen rund um Corona steht Ihnen unser Ordnungsamt gerne zur Verfügung: bauamt@freudenberg-main.de

Täglicher Lagebericht LGA

Informationen zu Corona

  
 
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Einweihung 2008

Hauptbereich

Mää-Ufer-Fest und Einweihung 2008

Am Samstag, den 27. September 2008, fand im Mainvorland Freudenberg das Mää-Ufer-Fest und die Einweihung Hochwasserschutz Freudenberg statt.

Herr Regierungspräsident Johannes Schmalzl, Regierungspräsidium Stuttgart, eröffnete die Ausstellung HWS Freudenberg in der Amtshausgalerie.

Das gesamte Mää-Ufer-Fest war ein voller Erfolg. Alle Gäste konnten eine vielfältige musikalische Unterhaltung genießen. Eine einmalige gemeinsame Vorführung des Kindergartens und der Lindtalschule als "Drachenkinder" wurde mit Begeisterung aufgenommen. Die Wasser-Ski-Show auf dem Main und die Führungen zum Thema Hochwasserschutz ließen die Gäste staunen. Abgerundet wurde das Fest durch Schiffsrundfahrten auf dem Main mit der Reederei Henneberger.

Der krönende Abschluss war um 21.00 Uhr ein fantastisches und gelungenes Feuerwerk.

Pressebericht Main-Echo 24.09.2008

Freudenberg feiert sein Mää-Ufer-Fest
Hochwasserschutz: Ministerpräsident Günther Oettinger übergibt Bauwerk am Samstag seiner Bestimmung

Freudenberg Anlässlich der Fertigstellung des "Jahrhundertprojekts Hochwasserschutz", wie es Bürgermeister Heinz Hofmann nennt, findet am Samstag, 27. September, auf dem Mainvorland in Freudenberg das sogenannte Mää-Ufer-Fest statt. Der baden-württembergische Ministerpräsident Günther Oettinger wird das Bauwerk seiner Bestimmung übergeben.

Die Besucher können bereits ab 13 Uhr Schnitzvorführungen mit der Motorsäge beobachten. Bürgermeister Heinz Hofmann eröffnet um 14 Uhr mit den Böllerschützen des Schützenvereins und den Herolden der Musikschule Freudenberg das Fest. Zeitgleich schüren die Schüler der Lindtalschule das Backhäusle auf der Mainpromenade an und backen Brot. Gegen 14.15 Uhr startet Hartmut Beil als Wotan die Aufführung "Drachenkinder", an der Schüler und Kindergartenkinder mitwirken. Das Stück verfassten Dr. Gerda und Paul Pagel.

Regierungspräsident Johannes Schmalzl eröffnet um 14.30 Uhr in der Amtshausgalerie die Ausstellung "Entwicklung des Hochwasserschutzes Freudenberg". Diese gibt Einblick in den Ablauf des Großprojekts, das für die Bürger der Altstadt von Freudenberg die Grundlage für eine gesicherte Zukunft bedeutet. Die Bauphasen werden in Bildern vorgestellt. Architekt Christian Beck vom Büro Wiechers & Beck aus Berlin hält einen Einführungsvortrag. Das Historische Ensemble umrahmt die Veranstaltung. Während des gesamten Nachmittags führen die Büros Wiechers & Beck und EDR durch den Hochwasserschutz. Treffpunkt ist jeweils am Rosengarten. Eine Führung für Kinder mit Simone Lazarus beginnt gegen 14.30 Uhr.

Die Wasserskishow des Malibu-Show-Teams ist um 15 Uhr auf dem Main zu sehen. Die Musikkapellen aus Freudenberg und Rauenberg spielen ab 16 Uhr auf den Mainterrassen. 

Die offizielle Einweihung des Hochwasserschutzes nimmt Ministerpräsident Günther Oettinger um 16.30 Uhr am Rosengartenpavillon vor. Der Festakt wird mit Darbietungen der Stadtkapelle, des Männergesangvereins sowie von Schülern und Kindergartenkindern gestaltet. Ab 19 Uhr finden Schiffsrundfahrten statt, bei denen der Hochwasserschutz vom Wasser aus betrachtet werden kann. Den Abschluss bildet gegen 21 Uhr ein großes Feuerwerk, das von der bayerischen Mainseite aus abgebrannt wird. riff

Neuer Hochwasserschutz in Freudenberg am Main

„Heute ist ein historischer Tag für Freudenberg. Nun kann die Stadt sogar einem Jahrhunderthochwasser trotzen.“ Dies sagten Ministerpräsident Günther H. Oettinger und der Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten und im Staatsministerium, Prof. Dr. Wolfgang Reinhart, am Samstag (27. September 2008) anlässlich der Einweihung des neuen Hochwasserschutzes in Freudenberg am Main. 

 „Es ist das finanziell größte jemals realisierte kommunale Hochwasserschutzprojekt im Regierungsbezirk Stuttgart.“

Das Land habe die reinen Hochwasserschutzmaßnahmen mit rund 12 Millionen Euro unterstützt. Hinzu gekommen seien über acht Millionen Euro für notwendige Anpassungen der Ortskanalisation. Rechne man die Landesförderung für die den Hochwasserschutz begleitenden Maßnahmen zur Stadtsanierung mit ein, dann betrage die Unterstützung der Stadt durch Landesmittel sogar rund 23,5 Millionen Euro, erläuterten Oettinger und Reinhart.

Hochwasserschutzstrategie des Landes „Die Verbesserung des Hochwasserschutzes ist ein vorrangiges Ziel der Landespolitik. Diese Aufgabe kann nur in einer Partnerschaft aller für Hochwasserschutz und Hochwasservorsorge Verantwortlichen geschultert werden“, betonten Oettinger und Reinhart. Im Rahmen der Hochwasserschutzstrategie des Landes sollen die Hochwassergefahren durch gemeinsames Handeln gemildert und die Hochwasserschäden durch ein gezieltes Hochwassermanagement vermindert oder ganz ausgeschlossen werden.

Allein in den letzten zehn Jahren habe das Land – nur im Bereich des technischen Hochwasserschutzes – rund 485 Millionen Euro investiert. „Wir stellen weiterhin pro Jahr über 60 Millionen Euro für entsprechende Investitionen in den Hochwasserschutz zur Verfügung“, hoben Oettinger und Reinhart hervor.

„Darüber hinaus arbeiten wir intensiv an unterschiedlichen Maßnahmen zur Hochwasservorsorge. Im Bereich der Hochwasser-Vorhersage verfügen wir in Baden-Württemberg mittlerweile über ein flächendeckendes Messnetz und ein entsprechendes Warnsystem.“ Schutz und Vorsorge besonders wichtig

„Wer gesehen hat, welchen Schaden das Mainhochwasser in den letzten Jahren allein in einem Ort wie Freudenberg anrichten konnte, der weiß, wie wichtig Schutz und Vorsorge hier sind“, erklärte der Minister. So habe es 1995 einen Hochwasserschaden in Höhe von zwei Millionen Euro allein bei den „Rauch Möbelwerken“ gegeben, 1998 seien 60 Häuser und 13 Unternehmen betroffen gewesen, 175.000 Euro habe der Schaden damals allein an städtischen Einrichtungen betragen.

2003 wiederum seien 140 Wohngebäude und zahlreiche Betriebe unter Wasser gestanden und 300.000 Euro Schaden allein an städtischen Einrichtungen entstanden, erinnerte Reinhart.  

Quelle: Staatsministerium http://www.baden-wuerttemberg.de/