Ausgangslagen: Stadt Freudenberg am Main

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Aktuelles zu Covid 19 - Freudenberg

Kinder und Jugendliche, die unter die von der STIKO genannten Bedingungen fallen (Vorerkrankungen etc.), können in Baden-Württemberg in den Impfzentren und Arztpraxen geimpft werden. Für Kinder und Jugendliche, die gesund sind und unter keine der weiteren genannten Gruppen fallen, ist eine Impfung nach den Empfehlungen der STIKO grundsätzlich ebenfalls möglich. Voraussetzung dafür ist allerdings immer eine sorgfältige Risiko-Nutzen-Analyse und ein ausführliches ärztliches Aufklärungsgespräch.

Terminvereinbarungen für Kinder und Jugendliche von 12 bis einschließlich 17 Jahren in den Impfzentren sind vorerst nur unter der Nummer 116 117 möglich.

Ansprechpartner für Fragen zum Thema Corona ist das Ordnungsamt: bauamt@freudenberg-main.de

Stand 15.06.2021 - Freudenberg: 2

Sieben-Tage-Inzidenz 18,1

RKI: COVID-19-Fälle nach Altersgruppe und Meldewoche (Tabelle wird jeden Dienstag aktualisiert)

Zahl der Fälle mit bestätigter Virusmutation:1098

Verteilung der Mutationsfälle:

  • Britische (Alpha-) Variante (B.1.1.7): 1067
  • Südafrikanische (Beta-) Variante (B.1.351): 26
  • Brasilianische (Gamma-) Variante (B.1.128): 4
  • Unklare Variante: 1

Land startet am 14. Juni mit digitalem Impfnachweis

Testanmeldung online 

Impftermin-Service

Täglicher Lagebericht LGA

 
 
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Ausgangslagen

Hauptbereich

Verkehrssituation Hauptstraße

Die beengte Durchgangsstraße durch die Altstadt mit Auffahrt zur Brücke nach Kirschfurt ist dem heutigen Verkehr nicht mehr gewachsen.

Altstadtsituation

Die Stadt Freudenberg liegt am östlichen Ufer des Mains, der hier auch die Grenze zu Bayern bildet. Die Stadtanlage erstreckt sich auf einem langen und schmalen Gelände unterhalb der Burg entlang dem Flußverlauf des Maines. Freudenbergs Existenz gründet sich bis ins 19. Jahrhundert auf die Landwirtschaft. Ackerbau, Viehzucht, Wein- und Tabakanbau und im 19. Jahrhundert Buntsandsteinabbau - gleichzeitig das am meisten verwendete, historische Baumaterial in der Stadt. Dies fällt auch dem Betrachter sofort auf, wenn er durch die teilweise engen Gassen der historischen Altstadt geht: markante Sandsteingewände säumen Türe, Tore und Fenster, viele Skulpturen aus Sandstein sind fester Bestandteil von Gebäuden.

Die Altstadt Freudenbergs als denkmalgeschützte Gesamtanlage war für Planungen eine extrem schwierige Herausforderung.

Die Altstadt weist einen Baubestand des 16.-19. Jahrhunderts auf, sie hat einen nahezu vollständig erhaltenen historischen Stadtgrundriss und eine in großen Teilen erhaltene Stadtumwehrung. Die historische Bau - und Raumstruktur sowie die kulturlandschaftliche Umrahmung sind einzigartige Zeitzeugen der Vergangenheit Sie ist in der heutigen Zeit das kulturelle und geschäftliche Zentrum der Gesamtstadt und für viele Einwohner Lebensmittelpunkt.

Die alte Stadtanlage bildet das Wahrzeichen Freudenbergs. Doch gleichzeitig ist die beengte Lage der Gebäude für viele nicht mehr zeitgemäß und die Einwohner wanderten im Laufe der Jahre ab, um in Neubaugebiete zu ziehen. Die Anforderungen und Erwartungen der jüngeren Generationen waren und sind nicht mehr mit den vorhandenen Wohnstandards vereinbar.

Besonders negativ wirkt sich bis heute im Altstadtbereich der Verkehr mit seinem beständigen, hohen Lärm der Landesstraße 2310 und der Staatsstraße 2315 aus. Die enge Hauptstraße kann den heutigen Verkehr nicht mehr bewältigen, da sie weder für den starken Durchgangsverkehr noch für die immer größer werdenden Lastkraftwagen, Busse und Wohnmobile ausgelegt ist. In Zeiten, in denen Verkehrsberuhigung, Spielstrassen und Lärmpegel ein Hauptthema sind, bewirkte die hier im Laufe der Jahre entstandene Verkehrssituation den Wegzug jüngerer Menschen. Fehlende Gehsteige infolge Platzmangel, beengte Verkehrsstellen und die stark frequentierte Brücke als einzige Verbindung zur bayrischen Mainseite führten zu Gefährdungen und Unfällen, ebenso entstanden häufig Verkehrsstaus, da keine andere Möglichkeit zur Umfahrung der Altstadt vorhanden ist.

Auch die immer wiederkehrenden Mainhochwasser trugen einen nicht unerheblichen Anteil am Wegzug der Bewohner.

Immer wieder wurden Anläufe unternommen, diese übergeordneten Probleme zu lösen. Bisher scheiterten sie an zu hohen Kosten und an der Tatsache, dass keine Planung vorlag, die die unterschiedlichen Belange der Stadtentwicklung integrierte. Um diesem entgegen zu wirken, beschloss der Gemeinderat der Stadt Freudenberg, eine entsprechende Zukunftsplanung abzustimmen und sich für eine Verbesserung der Gesamtsituation einzusetzen.

Die Zielsetzung war eine große Herausforderung und im Jahr 2000 wurde das Büro Wiechers Beck Architekten mit der Erarbeitung eines Rahmenplans für die Kernstadt beauftragt, auf dessen Grundlage eine Entwicklungskonzeption für die Freudenberger Altstadt entstand.

Das Projekt Zukunft Altstadt sollte die Wohn- und Arbeitsqualität innerhalb des historischen Stadtzentrums erheblich verbessern.

Das vorgegebene Leitbild für die Entwicklung der Altstadt, den unverwechselbaren Charakter der historischen Stadtanlage als Burgsiedlung herauszuarbeiten und die Lage am Fluss in der Gestaltung der Freiräume hervorzuheben, war eine große Anforderung an das Können der Architekten.

Fotos: Franz Hofmann

Text / Gestaltung: Sylvia Bechtold

Mainstraße bis in die 90iger Jahre

Alte Häuser haben ihren ganz persönlichen Charme. Sie tragen Lebensspuren und haben ein eigenes Schicksal gemeistert. Dieser Reiz des Alten ist für viele ein Grund, ein historisches bzw. altes Haus nach den eigenen Anforderungen zu sanieren und zu bewohnen. Doch auch wenn die Liebe zum Alten noch groß ist, dürfen der Aufwand, Kosten und Lebensstandard nicht aus dem Blick verloren gehen.

Situation Mainstraße + Zukunftsplanung

Die Planung sollte besonders darauf ausgerichtet sein, die jahrhundertelang gewachsene Altstadt mit ihren erhaltenswerten Objekten zu erhalten und zeitgleich sollte zeitgemäßes Wohnambiente das Wohninteresse steigern.

Die Entwicklung neuer Stadträume mit zeitgleicher Stadtsanierung sollte eine harmonische Einheit von historischer Bausubstanz und moderner Architektur verbinden. Öffentliche Bauten haben hierbei eine Vorbildfunktion.

Das Projekt unter dem Titel Zukunft Altstadt gliederte sich in zwei Bereiche mit jeweils drei Arbeitsschwerpunkten.

Im ersten Bereich standen die öffentlichen Entwicklungsmaßnahmen im Mittelpunkt:

  • Freilegung der Burg und der Stadtbefestigungsanlage
  • Ausbau des Rathausplatzes zum kulturellen Zentrum
  • Ausbau der öffentlichen Freiräume in der Altstadt

Diese Maßnahmen der öffentlichen Hand wurden als Grundlage festgelegt, um einen passenden Rahmen für privates Engagement und die Identifikation mit der Altstadt zu schaffen.

Fotos: Franz Hofmann

Text / Gestaltung: Sylvia Bechtold