Freudenberg: Stadt Freudenberg am Main

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Aktuelles zu Covid 19 - Freudenberg

Termine der Mobilen Impfteams online im Tourenplan einsehbar: Die Termine im Main-Tauber-Kreis können dem Tourenplan des Mobilen Impfteams Schwäbisch Hall unter www.diak-klinikum.de/mit/unsere-termine entnommen werden.

Täglicher Lagebericht LGA

Informationen zu Corona

Baden-Württemberg steuert auf Warnstufe zu – Aufruf zur Impfung

Das Land Baden-Württemberg führt das Förderprogramm „Tourismusfinanzierung Plus“ fort. Seit kurzem können kleine und mittlere Unternehmen wieder einen Antrag auf ein zinsverbilligtes Darlehen in Kombination mit einem Tilgungszuschuss für touristische Investitionen stellen.

Ansprechpartner für Fragen zum Thema Corona ist das Ordnungsamt: bauamt@freudenberg-main.de

 
 
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Freudenberg

Hauptbereich

Kernstadt Freudenberg am Main

Freudenberg am Main ist seit dem Jahr 1968 ein staatlich anerkannter Erholungsort. Die Kernstadt von Freudenberg hat eine Gemarkungsfläche von 1299 ha.

Das Rathaus hat eine Höhenlage von 130 m. Die Verwaltung Freudenbergs gehört zum Regierungsbezirk Stuttgart, der Region Heilbronn-Franken und dort seit der Kreisreform 1973 zum Main-Tauber Kreis.

Freudenberg - copyr. F. Hofmann
Freudenberg - copyr. F. Hofmann

Bürgermeister ist seit 01.01.2015 Roger Henning. Der Bürgermeister wird jeweils für acht Jahre gewählt. Der Gemeinderat hat eine Gesamtzahl von 20 Sitzen.

Die Kernstadt von Freudenberg hat zur Zeit eine Einwohnerzahl von 2.241.

Die erste urkundliche Erwähnung Freudenbergs als "Lüllenseit" erfolgte am 17.08.1159. (Staatsarchiv Wertheim StAWt-R US 1159-1447)

Die erste Erwähnung Freudenbergs als "Froudenberc" erfolgte 1200. (Staatsarchiv Wertheim StAWt-R US 1200(a))

Die Stadtnennung Freudenbergs erfolgte am 03.05.1287: Freudemberc

Die Kleinstadt bietet alles, was ihre Einwohner und Gäste benötigen. Der tägliche Bedarf und vieles mehr kann direkt in Freudenberg eingekauft werden. Die Grundversorgung ist gewährleistet und Ärzte, Apotheke sowie alle für unsere Ortsgröße notwendigen öffentlichen Einrichtungen sind vorhanden.

Kleinstadt mit Herz

Ein Kindergarten mit Kinderkrippe ist ebenso wie die Lindtal-Schule Freudenberg und die Städtische Musikschule vor Ort.

Betreutes Wohnen, Seniorenheim und Tagespflege erleichtern das Leben im Alter. Viele Freizeitmöglichkeiten für Jung und Alt runden das Gesamtbild unserer Stadt ab.

Die zentrale Lage zwischen Wertheim und Miltenberg ermöglicht eine hohe Lebensqualität mit dem Vorteil einer ruhigen Wohn-und Lebenslage eingebettet in einer waldreichen, direkt am Main liegenden Umgebung.

Bereits am 14.11.1968 wurde der Gemeinde Freudenberg die Urkunde mit dem Prädikat

Erholungsort

verliehen.

Freudenberg mit seinen Ortsteilen Boxtal, Ebenheid, Rauenberg und Wessental bietet einen reichhaltigen Veranstaltungskalender, verschiedene Möglichkeiten für sportliche Aktivitäten, ein gut ausgebautes Radwegenetz sowie ruhige Wanderwege.

Die ländliche Umgebung bietet einen hohen Freizeit-und Lebenswert, was auch die Gäste zu schätzen wissen.

 

Historische Altstadt

Das Landesamt für Denkmalpflege hat in seinem Arbeitsheft Nr. 22 - Historische Stadtkerne - Gesamtanlagen in Baden-Württemberg bereits auf das wertvolle Kulturerbe der Stadt Freudenberg hingewiesen.

Quellenhinweis:

Regierungspräsidium Stuttgart, Landesamt für Denkmalpflege, 2016

Arbeitsheft 22, ISBN 978-3-8062-3318-6

Quellenhinweis:

Regierungspräsidium Stuttgart, Landesamt für Denkmalpflege, 2016

Arbeitsheft 22, ISBN 978-3-8062-3318-6

Kunstdenkmale Freudenberg Landesdenkmalamt

Burgweg 1 (Flst.Nr. 0-130/13, 0-277) Ehem. Amtshaus. Barocker Massivbau mit geohrten Fenstern und zwei reich skulptierten Portalen, Gewölbekeller bez. 1627, Sandstein Mauer zur Hauptstraße und Burgweg. § 28

Burgweg 3 (Flst.Nr. 0-130/13, 0-273, 0-278) Wohnhaus. Zierfachwerkbau mit Krüppelwalm, geschnitztem Türblatt und rundem Kellerbogen, bez. 1612, Sandstein Mauer zur Hauptstraße § 28

Burgweg 8 (Flst.Nr. 0-263) (am Wohnhaus) Kellerbogen, bez. 16..?. § 2

Burgweg 10 (Flst.Nr. 0-268-269) Wohnhaus. Ehem. Sichtfachwerkbau des 15./ 16. Jahrhunderts über massivem Hanggeschoss mit spitzbogigem Kellerbogen, bez. 1408. § 2

Distrikt Schloßberg (Gewann) (Flst.Nr. 0-3872/1) Mittelalterliche Burgruine mit Befestigungsmauern und Vorwerken, errichtet 1195, 1361 und 1499. Sachgesamtheit mit Schenkelmauern (Flstnr. 131, 136, 140, 141, 275, 306-308), die in Stadtmauer übergehen, erbaut ab Ende 13. Jahrhundert (Main- und östliche Hauptstraße); siehe auch unter Sachgesamtheit Stadtbefestigung "Hallengasse 5, ...". § 28

Erbsengasse 4 (Flst.Nr. 0-400) Wohnhaus. Verputzter Fachwerkbau (mit Ausnahme des Giebels) mit profilierten Schwellen, Diamanteckquaderung und rundbogigem Nischenportal, bez. 1604. § 28 Faßgasse 8 (Flst.Nr. 0-470) Wohnhaus. Putzbau in Ecklage mit Halbwalm, profilierten Fenster- und Türrahmen mit Kartuschen und Wappen, bez. 1793. § 2

Friedhofweg 7 (Flst.Nr. 0-126/11, 0-2820/1, 0-2887-2888) Laurentiuskapelle, romanischer Bau mit Chorturm (§ 28), 12. Jahrhundert; dazugehörig: Friedhofsmauer mit Laurentiusrelief und Rundbogenportal, bez. 1611, zahlreiche Grabmale aus dem 15. bis frühen 20. Jahrhundert, u. a. auch Priester-Epitaphien (Sachgesamtheit). § 28

Haaggasse 1 (Flst.Nr. 0-344) Wohnhaus. Verputzter Fachwerkbau mit profilierten Schwellen. 17./ 18. Jahrhundert. § 28 Haaggasse 7 (Flst.Nr. 0-341) (am Wohnhaus) Runder Kellerbogen, bez. 1546. § 2 Haaggasse 23 (Flst.Nr. 0-318) Wohnhaus. Fachwerkbau, am Ständer bez. 1720, wohl älter. § 2

Hallengasse 5, 7, 9, 11, 13, 15, 17, Hauptstraße 63, 65, 69, 87, 89, 91, 93, 97, Heidelgasse 2, 3, Mainstraße 30, 40, Ziegelgasse (Flst.Nr. 0-25, 0-28, 0-32, 0-60, 0-62, 0-67, 0-121-122, 0-124, 0-124/1, 0-131, 0-140-141, 0-148-150, 0-152, 0-155, 0-275-277, 0-287-289, 0-305/1, 0-307-308, 0-535, 0-537-539, 0-542, 0-626, 0-3872/1, 0-4277) Mittelalterliche Stadtmauer, Stadtmauerreste, Schenkelmauern der Burg (Schloss) (§ 28), Eis- bzw. Flutmauern des 18. Jahrhunderts. § 28

Hallengasse 7 - siehe Hallengasse 5 Hallengasse 9 - siehe Hallengasse 5 Hallengasse 11 - siehe Hallengasse 5 Hallengasse 13 - siehe Hallengasse 5 Hallengasse 15 - siehe Hallengasse 5 Hallengasse 17 - siehe Hallengasse 5 Hauptstraße (Flst.Nr. 0-3862) Bildstock mit Kreuztragung, bez. 1741. § 2

Hauptstraße (Flst.Nr. 0-383) Scheune. Zierfachwerkbau mit Kellerbogen, bez. 1598. § 2

Hauptstraße (Flst.Nr. 0-3329/14) Bildstock mit Immaculata, 18. Jahrhundert, über Sockel bez. 1629. § 2 Hauptstraße (Flst.Nr. 0-999/3, 0-1006, 0-1090, 0-2893, 0-3155, 0-3334, 0-3339/4) Sieben Bildstöcke mit den Sieben Fällen Christi, 1710 (Sachgesamtheit). § 2 Hauptstraße 32 (vor) (Flst.Nr. 0-155) Kruzifix, bez. 1863. § 2

Hauptstraße 39 (vor) (Flst.Nr. 0-3772) Muttergottesstandbild, bez. 1842. § 2

Hauptstraße 42 (Flst.Nr. 0-163) Wohnhaus. Zierfachwerkbau mit profilierten Schwellen. 16./ 17. Jahrhundert. § 28

Hauptstraße 44 (Flst.Nr. 0-170) Scheune. Zierfachwerkbau mit Kellerbogen, bez. 1534. § 2

Hauptstraße 50 (Flst.Nr. 0-165) (am Wohnhaus) Skulpturengruppe der Hl. Familie, ca. 18. Jahrhundert. § 2

Hauptstraße 52 (Flst.Nr. 0-166) (am Wohnhaus) Nepomukskulptur, bez. 1747. § 2 Hauptstraße 60 (Flst.Nr. 0-191) (am Wohnhaus) Hausmadonna, 18. Jahrhundert. § 2

Hauptstraße 63 - siehe Hallengasse 5 Hauptstraße 65 - siehe Hallengasse 5 Hauptstraße 69 - siehe Hallengasse 5 Hauptstraße 75 (Flst.Nr. 0-101) Wohnhaus. Zierfachwerkbau mit profilierten Schwellen, geschnitztem Eckständer und seitlichem Spitzbogenportal, 16. Jahrhundert. § 2 Hauptstraße 77 (Flst.Nr. 0-99) Wohnhaus. Zierfachwerkbau mit profilierten Schwellen. 16./ 17. Jahrhundert. § 2 Hauptstraße 87 - siehe Hallengasse 5 Hauptstraße 89 - siehe Hallengasse 5 Hauptstraße 91 - siehe Hallengasse 5 Hauptstraße 92 (Flst.Nr. 0-182) Wohnhaus. Fachwerkbau des 17./ 18. Jahrhunderts mit zwei Kellertoren, eines davon bez. 1561. § 2

Hauptstraße 93 (Flst.Nr. 0-66) Wohnhaus. Zierfachwerkbau des 17. Jahrhunderts mit reliefiertem Erdgeschoß, bez. 1795. § 28 Hauptstraße 93 - siehe Hallengasse 5 Hauptstraße 95 (Flst.Nr. 0-63-64) Wohnhaus. Verputzter Fachwerkbau mit profilierten Schwellen und profiliertem Fenstergewände, 16./ 17. Jahrhundert. § 28

Hauptstraße 96, 98 (Flst.Nr. 0-204-205) Wohnhaus. Verputzter Fachwerkbau mit Vorstoß, zwei Aufzugluken, 16./ 17. Jahrhundert. § 2

Hauptstraße 97 - siehe Hallengasse 5 Hauptstraße 98 - siehe Hauptstraße 96 Hauptstraße 99 (Flst.Nr. 0-59) Wohnhaus. Putzbau mit abgewalmtem Mansarddach und geohrten Fenstern, 18. Jahrhundert. § 2

Hauptstraße 100 (Flst.Nr. 0-225) (am Wohnhaus) Geohrtes Portal, 18. Jahrhundert. § 2 Hauptstraße 105 (Flst.Nr. 0-9, 0-11) Wohnhaus. Zierfachwerkbau mit Krüppelwalm, profilierten Schwellen, rundbogigem Hoftor und rundbogigem Prunkportal, bez. 1675. § 28 Hauptstraße 120 (Flst.Nr. 0-231) Wohnhaus. Zierfachwerkbau mit profilierten Schwellen und geschnitzten Eckständern, 17./ 18. Jahrhundert. § 2

Hauptstraße 122 (Flst.Nr. 0-232) Wohnhaus. Zierfachwerkbau des 18. Jahrhunderts mit profilierten Schwellen und geschnitzten Eckständern, bez. 1705. § 2 Hauptstraße 129 (Flst.Nr. 0-428) (am Wohnhaus) Marienkrönungsrelief, 18. Jahrhundert (ursprünglich an Hauptstraße 83). § 2 Hauptstraße 132, 134 (Flst.Nr. 0-217, 0-234) Wohnhaus. Verputzter Fachwerkbau mit Vorstößen, dahinter Scheune (Nr. 132) mit Kellerbogen, bez. 1609. § 2

Hauptstraße 134 - siehe Hauptstraße 132 Hauptstraße 138 (Flst.Nr. 0-237) Wohnhaus. Zierfachwerkbau mit profilierten Schwellen und geschnitzten Eckständern. 16./ 17. Jahrhundert. Immaculata, bez. 1747. § 28

Hauptstraße 139 (Flst.Nr. 0-406) Wohnhaus. Ehem. Synagoge mit Mikwe, erbaut 1891. § 2

Hauptstraße 140 (Flst.Nr. 0-238) Wohnhaus. Fachwerkbau mit profilierten Schwellen, geohrtem Portal mit Oberlicht und Wappen, 18. Jahrhundert. § 2

Hauptstraße 150 (Flst.Nr. 0-255) Kath. Pfarrkirche St. Laurentius. Barocker Saalbau mit seitlichem Turm von 1692. § 28

Hauptstraße 152 (Flst.Nr. 0-256-257) Rathaus. Stattlicher Zierfachwerkbau mit Vorstößen und seitlichem Prunkportal, bez. 1605, Erdgeschoss mit profiliertem Spitzbogen, bez. 1499. Runder Kellerbogen bez. 1629. § 28 Hauptstraße 154 (Flst.Nr. 0-279) Wohnhaus. Zierfachwerkbau in Ecklage, bez. 1667 mit eingemauertem Stein, bez. 1534. § 28

Hauptstraße 166 (Flst.Nr. 0-345) Wohnhaus. Verputzter Fachwerkbau mit Krüppelwalmdach und geschnitztem Eckständer, Madonnenskulptur des 17. Jahrhunderts. § 28

Hauptstraße 169 (gegenüber) (Flst.Nr. 0-600) Wegweiserstein, ursprünglich mit Stundenangaben, 19. Jahrhundert § 2

Hauptstraße 188 (Flst.Nr. 0-390/1) Wohnhaus. Zierfachwerkbau mit Krüppelwalmdach und geschnitztem Eckständer, 17./ 18. Jahrhundert. Pietàskulptur, 18. Jahrhundert. Keller mit Kellerbogen, siehe ADAB-Id. 109620735 § 28

Hauptstraße 232 (Flst.Nr. 0-601) (am Wohnhaus) Josefsfigur, bez. 1890. § 2

Hauptstraße 262 (neben) (Flst.Nr. 0-1006) Bildstock mit Kreuzgruppe und Stiftern, bez. 1615. § 2

Heidelgasse 2 - siehe Hallengasse 5 Heidelgasse 3 (Flst.Nr. 0-111) Wohnhaus. Fachwerkbau mit massiver Giebelseite, Portal ehem. bez. 1594, angebaut an mittelalterlichen Stadtmauerrest mit Kanzelvorsprung; siehe auch Sachgesamtheit Stadtbefestigung unter "Hauptstraße, ...". § 28 Heidelgasse 3 - siehe Hallengasse 5 Köhlersgrund 1 (Flst.Nr. 0-350) (am Wohnhaus) Kellerbogen, bez. 1679. § 2

Mainstraße (Flst.Nr. 0-3535/1) (auf südl. Flutmauer) Mariensäule, 18. Jahrhundert. § 2 Mainstraße 30 - siehe Hallengasse 5 Mainstraße 40 - siehe Hallengasse 5 Pfarrgasse 3 (Flst.Nr. 0-57, 0-60) Ehem. kath. Pfarrhaus, verputzter vorwiegend in Fachwerk errichteter Bau des 17./ 18. Jahrhunderts mit Halbwalm, profiliertes Rundbogenportal, bez. 1615; Einfriedung des Gartens, 18./ 19. Jahrhundert (Sachgesamtheit). § 2

Staudengasse 9 (Flst.Nr. 0-498) Wohnhaus, verputzt mit Krüppelwalmdach; Eckständer mit Darstellung Madonna mit Kind. 18. Jahrhundert. § 2

Sternplatz 1 (Flst.Nr. 0-443) (am Wohnhaus) Geohrtes Portalgewände mit Rinderkopf im Keilstein, HK bez., 18. Jahrhundert. § 2

Türkeigasse 2 (Flst.Nr. 0-358) (am Wohnhaus) Runder Kellerbogen, bez. 1582. § 2

Wiesenweg 4 (vor) (Flst.Nr. 0-626) Nepomukfigur, 18. Jahrhundert. § 2

Ziegelgasse - siehe Hallengasse 5

Quellennachweis: Liste Kleinkunstdenkmale Landesdenkmalamt Esslingen

Copyright

Text / Gestaltung: Sylvia Bechtold
Fotos: Franz Hofmann