Stadt Freudenberg am Main

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Stadt Freudenberg

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Geschichte von Freudenberg

Auf einen Blick

Nachstehend geschichtliche Daten zur Stadt Freudenberg am Main von 1100 bis 1970.

Burg
Burg
Tor
Tor

Die Geschichte von Freudenberg (Teil 1: 1100 - 1200)

1100
Um 1100 entsteht die Freudenberger Vorgängersiedlung Lullingescheid. Erwähnungen dieser Siedlung aus den Jahren 1050 bis 1150 finden sich in den "Amorbacher Traditionsnotizen".

1149
Aus der romanischen Zeit stammt der älteste Teil der Friedhofskapelle St. Laurentius, das Hauptschiff. Der Kämpfer des Hauptportals West (Mainseite) trägt die Jahreszahl MCIL = 1149. Das Kreuzgewölbe und der Chor, ebenso die Fenster mit Maßwerk, die profilierten Schaftringe in halber Höhe der Ecksäulen, die das Kreuzgewölbe tragen, stammen aus frühgotischer Zeit.

1159
Die Freudenberger Vorgängersiedlung wird erstmals am 17. August 1159 unter dem Namen "Lüllenseit" erwähnt. Die Urkunde befindet sich im Staatsarchiv Wertheim in Wertheim-Bronnbach unter der Signatur StAWt-R US 1159-1447. (Unterschiedliche Bezeichnungen: Lulingeseit, Lullingesseith, Lullingenscheid). Weitere urkundliche 'Erwähnungen: 1165, 1168, 1178, 1200, 1246.

1160
bis 1200: Die Würzburger Fürstbischöfe beginnen den Bau der Burg "Frouwedenberch" als Grenzfeste. (Bischof Heinrich II. 1159-1165).

1178
Der Dürrhof als Klosterhof des Zisterzienserklosters Bronnbach wird urkundlich erwähnt. 

1181
Die Gemeinde Boxtal wird erstmals urkundlich im Jahre 1181 unter dem Namen " Bockeshol" in einer Urkunde, in der Heinrich von Boxtal (Heinricus de Bockesol), Kanoniker am Aschaffenburger Stift, als Zeuge auftritt, erwähnt. Die Urkunde befindet sich im Stadt- und Stiftsarchiv Aschaffenburg (Urkundenbuch Band I, Nr. 503).

1190
bis 1200: Die Grafen von Wertheim bauen als Lehensträger vermutlich unter Bischof Heinrich III. von Würzburg eine starke Stadtbefestigung und die Burg "Frouwedenberch" . (Im Reich regiert der Sohn von Kaiser Barbarossa, Kaiser Heinrich VI. 1190-1197, dem 1212-1250 der auf Sizilien geborene große Kaiser Friedrich II folgt. Zeit der Kreuzzüge).

1195
bis 1197: Man darf annehmen, daß in dieser Zeit die Pläne der Burg vorliegen und die wichtigsten Bauarbeiten durchgeführt werden, wie der untere Teil des Bergfrieds.

1197
Der Bau der Burg wird vorerst vollendet. Bischof Heinrich III. stirbt am 14. April 1197. Der Nachfolger Gottfried II. (1197-1198) stirbt bereits nach einem halben Jahr. Dessen Nachfolger Bischof Konrad I. übt sein Amt von 1198 bis 1202 aus. Ruprecht I. von Dürn, direkter Gegenspieler des Bischofs, errichtet im Frühsommer 1197 in Todesahnung sein Testament und scheint im gleichen Jahr den Tod gefunden zu haben; seine geschichtliche Spur verläuft sich. Ruprechts Sohn und Nachfolger Ulrich I. von Dürn hat ein wesentlich besseres Verhältnis zu Würzburg. Der Bau der ja vor allem gegen die Dürner gerichteten Burg Freudenberg hat sich dadurch zwar nicht erübrigt, er wird aber zunächst beendet.

Die Geschichte von Freudenberg (Teil 2: 1200 - 1300)

1200
Die Gemeinde Freudenberg wird erstmals im Jahre 1200 urkundlich unter dem Namen "Froudenberc" erwähnt. Die Pergamenturkunde befindet sich im Staatsarchiv Wertheim in Wertheim-Bronnbach unter der Signatur StAWt-R US 1200 (a). Die Bürger von Lullingescheid begeben sich in den Schutz der gerade errichteten Burg. Der von Bischof Heinrich III. von Würzburg eingeleitete Tausch eines "Geländes" wird von Bischof Konrad von Würzburg abgeschlossen und betrifft die Burg Freudenberg, die zu diesem Zeitpunkt bereits erbaut ist. Vertragspartner ist bei diesem Tausch die Zisterzienserabtei Bronnbach im Taubertal, die für das Burggelände würzburgische Besitzungen in Wagenbuch bei Bronnbach erhält.

1220
Die Apsiswandmalereien sind die ältesten in der Friedhofskapelle. Es werden 4 Weltengel (oder 4 Evangelisten) mit weiteren Engeln, die Marterwerkzeuge zum Kreuz bringen, dargestellt.

1226
Durch den würzburgischen Burgenbau sieht sich das Erzbistum Mainz in seinen Besitzungen um das benachbarte Bürgstadt bedroht. Es läßt deshalb einige Kilometer mainabwärts - vermutlich als direkte Gegenburg - die erstmals 1226 genannte Burg in Miltenberg (Mildenburg) erbauen. 

1230
bis 1240: 1. Burgerweiterung der Freudenburg und Bau der 1. alten Stadtkirche. Die 2. Bauphase der Burg Freudenberg mit Anbau u.a. des 2.Teiles des Bergfrieds erfolgt wahrscheinlich als direkte Reaktion Würzburgs auf die Errichtung der Mildenburg. Es ist jedoch auch nicht auszuschließen, daß der Anlaß die mit Konrad I. wieder erstarkten Herren von Dürn sind. Etwas unklar ist die Rolle der Grafen von Wertheim bei der Gründung der Burg Freudenberg. Sie scheinen bereits seit dem frühen 13. Jahrhundert mindestens teilweise Lehensinhaber der Burg gewesen zu sein.

1246
Am 4. Mai letzte Erwähnung von "Lullingescheid".

1255
Geflügeltes Wort: "Bürger und Bauer unterscheiden sich nur durch die Mauer".

1287
Am 3. Mai erste nachgewiesene Benennung Freudenbergs als Stadt. Die Urkunde befindet sich im Staatsarchiv Wertheim in Wertheim-Bronnbach unter der Signatur StAWt-G XIII Nr. 69. In der Urkunde wird Freudenberg als "castrum et civitas" ("Burg und Stadtsiedlung") bezeichnet. Stadtgrenze ist: Wach- und Zollgasse bis Zwinger und Stadtmauer. Diese Begrenzung währt 200 Jahre.

1294
Die Gemeinde Ebenheid wird erstmals urkundlich am 06. Juli 1294 unter dem Namen "Ebenothe" erwähnt. Die Urkunde befindet sich im Staatsarchiv Wertheim in Wertheim-Bronnbach unter der Signatur StAWt-R US 1294 Juli 6.

1295
Die Lehnsherrschaft der Wertheimer Grafen über Burg und Stadt wird in dem Belehungsbrief Bischof Mangolds von Würzburg vom 9.September 1295 bestätigt. Lehensherrin ist die Gräfin Kunigunde von Wertheim (Gattin des Grafen Rudolf von Wertheim). Das unterhalb der Burg liegende "suburbium montis" ("Vorort des Berges, bezw. der Burg") Freudenberg wird als "castrum et oppidum" (Burg und befestigte Stadt) als Lehen der Gräfin genannt. - Am Mainufer wird die Mauererrichtung in Freudenberg fortgesetzt.

1295
Fresken im Chor der Friedhofskapelle vom sogenannten "Freudenberger Meister".

Die Geschichte von Freudenberg (Teil 3: 1300 - 1400)

1303
bis 1345: Freudenberg wird in mehreren Würzburger Lehensbriefen als Stadt erwähnt.

1309
Die Gemeinde Wessental wird erstmals am 28. Dezember 1309 urkundlich unter dem Namen "Wetzigintal" erwähnt. Die Pergamenturkunde mit 2 Siegeln befindet sich im Staatsarchiv Wertheim in Wertheim-Bronnbach unter der Signatur StAWt-US 1309 Dez. 28.

1333
Verleihung des Gelnhäuser Stadtrechts, des Rechts auf Abhaltung eines Wochenmarktes und des Rechts auf eigene Gerichtsbarkeit an Freudenberg durch Kaiser Ludwig IV., den Bayern (1314 - 1347), am 7. Februar. Die Urkunde befindet sich im Staatsarchiv Wertheim in Wertheim-Bronnbach unter der Signatur StA Wt-G 17 (siehe 1376). Vorher hatte sich Freudenberg von der Leibeigenschaft losgekauft und sich zu freiwilligen Dienstleistungen und Abgaben verpflichtet.

1361
2. Burgerweiterung: Errichtung des Palas (Hauptgebäude der Burg) zugleich mit der Burgkapelle und des gegenüberliegenden Wirtschaftsgebäudes. (Von der Burgkapelle wird in mehreren Urkunden berichtet). Außerdem wird ein 3. Teil des Bergfrieds gebaut. 

1362
Das Stadtrecht wird von Kaiser Karl IV. mit Zollrecht erweitert.

1376
Kaiser Karl IV von Luxemburg (1355 - 78) erweitert am 12. August die Privilegien der Stadt Freudenberg und erteilt die gleichen Rechte, wie sie die Stadt Wertheim - einschließlich der Hochgerichtsbarkeit - besitzt. Das Hochgericht konnte, wenn nötig, die Todesstrafe aussprechen und vollstrecken, was auch öfter geschah. Die Flurnamen "Galgenberg", "Brennplatzweg" und "Brennplatz" (=Erinnerung an die Hexenverbrennungen) sind Hinweise auf die Gerichttätigkeit (siehe 1568). Die Urkunde befindet sich im Staatsarchiv Wertheim in Wertheim-Bronnbach unter der Signatur StA Wt-GI 14. Bis 1400 ist Bürgstadt die Mutterpfarrei von Freudenberg. Später "Sendpfarrei" (Send = kirchl. Gericht). Im 15. Jahrhundert ist Freudenberg eigene Pfarrei. Lullingescheid und Freudenberg gehören kirchlich zu Mainz, während die politische Gemeinde zu Würzburg gehört.

1379
Die Gemeinde Rauenberg wird erstmals am 3. Januar urkundlich unter dem Namen "Ruhenberg" erwähnt. Die Urkunde befindet sich im Generallandesarchiv Karlsruhe unter der Signatur 69 Rüdt von Collenberg / U 21 1379 Januar 3.

Die Geschichte von Freudenberg (Teil 4: 1400 - 1500)

1400
In diesem Jahr erhält Bode, Frühmessner zu Fechenbach, vom Grafen Jörg zu Wertheim die Kaplanei auf dem Schloss zu Freudenberg mit ihrer Nutzung mit dem Auftrag, jede Woche 3 Hl. Messen in dieser Kapelle zu halten.

1412
Erbauung der 2. alten Stadtkirche. Es gibt zu dieser Zeit: die Pfarrkirche, die Schlosskapelle, die 2. alte Pfarrkirche und die Michaelis-Kirche in Kirschfurt. Vom 6.7.1412 gibt es einen Bericht von einer uralten Kapelle in der Talsiedlung unterhalb der Burg.

1416
Jetzt ist Pfarrer Hülzermann von Freudenberg Verweser der Kapelle auf der Burg.

1421
ist Hermann Rucker Burgkaplan zu Freudenberg.

1423
Freudenberg wird Amtsstadt für die Dörfer Ebenheid und Boxtal sowie für die Höfe Kirschfurt und Laukenhof. Als erster namentlich bekannter Amtmann wird 1423 der Junker Eberhard von Uissigheim genannt.

1479
Graf Johann III. von Wertheim (1454 - 1479) lässt das Dorf Kirschfurt durch Brand "niedermachen" und gestattet den Kirschfurtern, in der Freudenberger "Vorstadt" zu siedeln. Dadurch wurde die Siedlungsfläche verdoppelt, die Jahrhunderte bleibt; Bau einer neuen Schutzmauer.

1483
Ab 1483 sind die Dörfer Ebenheid und Boxtal sowie die Höfe Kirschfurt und Laukenhof Filialen der Pfarrei Freudenberg. 

1489
Ab 1489 gehört Boxtal zum Amtssitz Freudenberg

1497
In einem Teilungsvertrag werden Burg und Stadt Freudenberg nebst einer jährlichen Rente von 500 Gulden dem Grafen Erasmus (Asmus) von Wertheim von seinem Bruder Graf Michael II. von Wertheim zugesprochen. Graf Asmus von Wertheim soll in diesen Jahren eine prächtige Hofhaltung geführt haben. Graf Asmus (*1453) stirbt 1509. Burg und Stadt fallen wieder an seinen Bruder Graf Michael II. zurück. (Es war die Zeit der Entdeckung Amerikas 1492; 1517 schlägt Luther seine 95 Thesen an die Schlosskirche von Wittenberg). Bis 1499: 3. Burgerweiterung. Diese Burgerweiterung ist die letzte und größte. Zur bisherigen Oberburg wird eine Vorburg mit großem Rundturm im Westen und kleinem Rundturm im Osten gebaut, das Bollwerk in dem Halsgraben angelegt, das Haupttor (1499) und die anstoßenden Teile (zweite Außenmauer) neu gebaut. Der Bergfried wird auf 30 m erhöht . Die Größe sollte die Macht der Würzburger Bischöfe zeigen. Dadurch, dass er 3 und nicht nur 2 verschieden große Absätze besitzt, ist der Bergfried einzigartig unter allen erhaltenen deutschen Burgtürmen. Er weist nun folgende Maße auf: Unterster Absatz (1195-97): quadratisch, Seitenlänge 14,65 m, Buckelquader ohne Zangenlöcher, bildhafte Steinmetzzeichen., Mauerstärke >4 m, Innenraum ca. 36 m², Abschluss aus Wulst und Kehle. Mittlerer Absatz (1230-40): Seitenlänge 6,10 m, kleinere Buckelquader mit Zangenlöchern. Oberster Absatz (1361, 1497-99): Seitenlänge ca. 6 m Bruchsteinmauerwerk.

1499
Das Rathaus wird von Graf Erasmus von Wertheim erbaut. Es trägt heute noch das Wappen des Grafen von 1499 (Asmuswappen). Seit dem 18. Jh. bis zum Neubau der Volksschule 1958/59 besuchen die Kinder die Schule im Rathaus.

Die Geschichte von Freudenberg (Teil 5: 1500 - 1600)

1511
verleiht Graf Michael von Wertheim dem Johann Apell von Amorbach das Gotteslehen der Frühmesse im Schloß zu Freudenberg.

1520
Albrecht Dürer fährt mit dem Schiff an Freudenberg vorbei und macht eine Tagebucheintragung über das Städtchen Freudenberg und seine Burg.

1525
bis 1612: Freudenberg ist fast 100 Jahre evangelisch. In den Jahren von 1631 bis 1633 ist Freudenberg erneut evangelisch.

1552
Nach dem Tod des Grafen Asmus wohnen bis ca. 1580 die Amtmänner in der Burg. Die Burg wird in der Fehde des Brandenburger Markgrafen Albrecht von Brandenburg mit dem fränkischen Klerus (Fürstbischof Zobel von Würzburg, am 15.4.1558 ermordet) teilweise zerstört.

1556
Mit dem Tod des Grafen Michael III erlischt das Wertheimer Grafenhaus, und Freudenberg fällt als erledigtes Lehen an das Bistum Würzburg zurück. [Sein Erbe fällt 1557 von der Witwe Katharina an deren Vater Ludwig von Stollberg-Königstein. Von ihm kommt die Erbschaft an seine 2. Tochter Anna, die 1581 ihren Gemahl Graf Ludwig II. von Löwenstein zubringt. Fortan besteht die Herrschaft Löwenstein-Wertheim. Beide Söhne, Christoph Ludwig und Johann Dieterich (letzterer tritt zur katholischen Kirche über), sind die Stifter der beiden noch vorhandenen Löwensteiner Linien].

1568
Erneuerung und Erweiterung aller Rechte, u.a. Bestätigung des Wochenmarktes und Verleihung des 1. Jahrmarktes durch Kaiser Maximilian II. [Am 29.7.1568 hatte in Wien Kaiser Maximilian II. auf Intervention des Grafen Ludwig zu Stollberg neben anderen Städten auch Freudenberg am Main (Wertheimer Grafschaft) Marktrecht erteilt]. (siehe 1605)

1575
bis 1600: Der evangelische Pfarrer Leykauff ist hier nachweisbar.

1580
Die Burg ist baufällig.

1590
bis 1632 werden rund 150 Bewohner Freudenbergs als Hexen oder Hexer verbrannt. 

1591
bis 1602 ist ein Freudenberger Stadtsiegel belegt mit der Umschrift "SIGILLUM CIVITATIS FREUDENBERG"(= Siegel der Stadt F.). Es zeigt in geviertem Schild Embleme aus dem Wappen der Grafen von Wertheim-Breuberg.

1592
Hexen werden auf der Burg gefangengehalten.

Die Geschichte von Freudenberg (Teil 6: 1600 - 1700)

1601
Große Hungersnot

1605
Erneuerung der Marktrechte. (siehe 1620)
Erweiterung des Rathauses zum Berg hin mit Errichtung des Türmchens. (Siehe 1499, 1907, 1959, 1999).

1607
Großes Sterben

1611 und 1612:
Pest in Freudenberg. 500 Menschen sterben. Weitere Pestjahre sind 1625-1627 und 1635.

1612
Nach dem Erlöschen des Wertheimer Grafenhauses fällt Freudenberg als erledigtes Lehen an das Fürstbistum Würzburg zurück Das Lehen hatte seit 1295 bestanden.

1613
Freudenberg wird wieder katholisch (siehe 1525).

1617
Nach dem Heimfall der Stadt an das Hochstift Würzburg (1612) beschafft die Stadt 1617 ein neues Siegel. Es zeigt das Bild des Kirchenpatrons St. Laurentius, der in der Rechten ein Schild mit dem Wappen des Fürstbischofs Julius Echter von Mespelbrunn, in der Linken sein Marterwerkzeug, den Rost, hält. Dieses Siegel mit der fehlerhaften Umschrift "SIGILLUM CIVITATIS FREUDENBERG. 1617" ist bis 1811 in Gebrauch. Daneben benutzt die Stadt (belegt für 1687, 1717 und noch 1824) ein kleineres Siegel mit gleichem Wappenbild und der gleichen fehlerhaften Umschrift, jedoch ohne Jahreszahl. (Siehe 1850)

1620
Erneuerung der Marktrechte. (Siehe 1654).

1627
Der "Tremhof" und die "Kirschhöfe" gehören seit 1627 als "Kameral-Höfe" (Wirtschaftshöfe) zur Burg und Stadt Freudenberg. Das Amtshaus wird vom Würzburger Bischof Philipp Adolf von Ehrenberg im Renaissance-Stil erbaut. Der Bau ist in 3 Stockwerke und 2 Dachgeschosse gegliedert, zwischen den Mittelfenstern des oberen Geschosses befindet sich das Wappen des Erbauers kunstvoll in Sandstein gehauen. (siehe 1983)

1631
Freudenberg ist nochmals bis 1633 evangelisch. Die Pest wütet in Freudenberg (1611/1612 ; 1625-1627 ; 1635). Während des 30jährigen Kriegs (1618-1648) erfolgt eine nochmalige Zerstörung der Burg durch die Schweden unter ihrem König Gustav II. Adolf. Die größten Schäden entstehen jedoch durch Verfall und Vernachlässigung.

1632
Die Freudenberger Kirchenbücher beginnen erst ab 1632.

1641
In einer Urkunde wird mitgeteilt, dass das Schloss allezeit von einem Amtmann bewohnt gewesen sei, bis 1627 ein neues Amtshaus gebaut wird.

1654
Erneuerung der Marktrechte am 24. Juli durch Erzbischof und Kurfürst Johann Philipp zu Mainz, der zugleich Bischof von Würzburg und damit der Landesherr für Freudenberg ist. (siehe 1978)

1656
Großer Pfarreientausch. Die Pfarrei Freudenberg gehört ab 1656 bis 1821 zu Würzburg. Erzbischof Johann Philipp von Schönborn ist gleichzeitig Bischof von Mainz und Würzburg. Beim Austausch verschiedener Pfarreien zwischen Mainz und Würzburg im Jahr 1656 werden Rauenberg sowie Boxtal und Ebenheid als Filialen von Freudenberg bezeichnet, während Wessental kirchlich Filiale von Neunkirchen von1625 bis 1826 ist. Der entsprechende Passus im Freiburger Diözesanarchiv (44, S 226 ff.) lautet: Freudenberg. "Hat 3 Filialen: Boxtal, Ebenheid und Rauenberg, alle über Berg 2 Stunden entlegen, 3 Höf, als der Kirschfelder, Lauken- und Dörrhof genannt. Die Untertanen sind alle Würzburgisch, außer Rauenberg, so Mainzisch, und der Dörrhof" (S. 236).

1665
Südseite der Friedhofskapelle; Außenkanzel: 1. August, Hinweis auf Mutter- und Pfarrkirche Nylscheid (Lullingescheid): "diesem Gotteshaus Nylscheidt".

1691
Erbauung der 3. alten Stadtpfarrkirche unter Fürstbischof Johann Gottfried von Würzburg; die lateinische Inschrift über dem Hauptportal weist dies aus. Die Inschrift lautet: "Gratia et Munificentia D.D. Joannis Godefridi S.S.J. Principis Episcopi Herbipolensis Franciae Orientalis Ducis ANNO DOMINI 1692", zu deutsch: "Durch die Huld und Gabe des Herrn Johannes Gottfried, des Hl. Römischen Reiches Fürstbischof zu Würzburg, Herzog zu Ostfranken, im Jahre des Herrn 1692". Diese Kirche bleibt bis zum 18.10.1957 in Funktion. Seit dem 19.10.1957 finden die Gottesdienste in der neuen Pfarrkirche statt, die am 19.12.1957 eingeweiht wird.

1697
Am 8.9.1697 werden durch Stephan Weinberger, Weihbischof von Würzburg, die alte Kirche und deren 3 Altäre zu Ehren des heiligen Laurentius geweiht. In der Kirche ist oberhalb der Sakristeitür eine Tafel eingelassen, die folgenden Wortlaut hat: "Ist zu Ehren des hl. Laurentius, Kirchenpatrons dahier, dieses Gotteshaus mit Beistand des Herrn Thomä Höflich, der Hl. Schrift doctoris, geistlichen Rats und Dompfarrers zu Würzburg gebaut worden. War selbiger Zeit Pfarrer Herr Johannes Hermanni von Heidenfeld und Rechnungsführer über diesen neu errichteten Bau der damalige Amtsverweser, Herr Johannes Braun von Münnerstadt gebürtig. Johannes Christoph Stremmling Werkmeister". (aus Buchen) Der Turm hat eine sog. "welsche Haube".

Die Geschichte von Freudenberg (Teil 7: 1700 - 1800)

1709
wird das Kloster "Nülsheit" im Pfarrbuch genannt.

1710
Aufstellung der Bildstöcke "Sieben Fußfälle" oder "Sieben Stationen". (Siehe 1981)

1790
wird der Hauptaltar der alten Stadtkirche von dem Würzburger Hofbildhauer Johann Peter Wagner (1730-1809) neu geschaffen, der u.a. den Vierröhrenbrunnen in Würzburg mitgestaltet hat.

Die Geschichte von Freudenberg (Teil 7: 1800 - 1900)

1803 - kommen die Stadt Freudenberg und die Dörfer Rauenberg, Wessental und Mondfeld infolge des Reichsdeputationshauptschlusses (Napoleon) an das Haus Löwenstein-Wertheim-Freudenberg. Ab 1803 ist die Burgruine im Besitz der fürstlich Löwenstein-Wertheim-Freudenberg´schen Linie. Die bisher kurmainzischen Orte Mondfeld, Rauenberg und Wessental, die bisher zum Amt Miltenberg gehörten, werden dem Amt Freudenberg zugewiesen.

1806 - bis 1945: Das Großherzogtum Baden erlangt aufgrund der Rheinbundakte die "Landeshoheit" über die Stadt Freudenberg sowie über die Dörfer Boxtal, Ebenheid, Rauenberg und Wessental. (Damit sind die ewigen Streitereien zwischen kirchlichen und weltlichen Herrschern zu Ende.)

1813 - Am 24. Juli Auflösung des standesherrschaftlichen Amts Löwenstein-Wertheim-Freudenberg; alle Orte kommen zum damaligen Landamt Wertheim.

1821 - Die Pfarrei Freudenberg gehört von 1821 bis 1827 zu Speyer und ab 1827 bis heute zur Erzdiözese Freiburg.

1850 - Um die Mitte des 19. Jahrhunderts gebraucht die Stadt neben einem ovalen Farbstempel mit der Inschrift "STADTGEMEINDE FREUDENBERG" ein etwas größeres Prägesiegel mit der von einem Blumenkranz umgebenen Inschrift "MAGISTRATS SIEGEL DER STADT FREUDENBERG", das in der Ausführung den Gerichtssiegeln der übrigen Orte des Amts Freudenberg entspricht. Dieses Siegel wird noch 1908 bei Bestätigung von Grund- und Pfandbucheinträgen verwendet. Laut Rechnung vom 30. November 1891 liefert die Firma Josef Ott in Würzburg der Stadt Freudenberg einen Siegelstempel, dessen Wappen schon 1899 Freiherr von Weech als "ein ganz unheraldisch komponiertes Phantasiewappen mit Anklängen an das Wappen der Grafen von Wertheim" bezeichnet. Dieses Wappen geht vermutlich auf einen im Stadtarchiv Freudenberg verwahrten , in der unteren Hälfte undeutlichen Abdruck des Stadtsiegels von 1599 zurück. Im Jahre 1962 erhält Freudenberg das heutige Stadtwappen.

1865 - Gründung der Firma Ziegler, Edelobstbrennerei in Freudenberg.

1891 - Die erste jüdische Synagoge an der Ecke Maingasse/Hauptstraße wird am 3. Mai 1891 bei einem Brand zerstört. Trotz sinkender Seelenzahl richtet die Gemeinde im zweiten Stock eines an gleicher Stelle erbauten Hauses eine neue Synagoge ein.

1897 - Gründung eines Handwerksbetriebes durch den 25jährigen Schreinermeister Wendelin Rauch (*1872; +1939). Es werden Kleinmöbel und Vertikos hergestellt. [Nachfolger: Otto Rauch (*1898; +1951) & Sohn; danach Wendelin, Günther, Heinz, Rainer. Aus dieser Werkstätte entwickelte sich das heute über die Grenzen bekannte Unternehmen Firma Rauch Möbelwerke. Kontinuierliche Weiterentwicklung. Bauten: 1905, 1911-30, 1937 (Werk I), 1954, 1957, 1958 (Kauf des Spanplattenwerks in Markt Bibart), 1969-72 (Werk III), 1973 (Verwaltungsgebäude), 1979 (Kauf der Möbelfabrik Zengel / Miltenberg = Werk IV), 1991 (Übernahme der Möbelwerke Charles Schneider S.A. / Frankreich), 1997(Erweiterung Werk III, 100-Jahr-Feier am 28.6.1997)].

Die Geschichte von Freudenberg (Teil 8: 1900 - 1950)

1906
Verlegung der Schreinerei Otto Grein und Söhne auf das Gelände von der früheren Gärberei, die 1906 geschlossen wurde. Sie besteht bis in die Jahre 1931/33 und wird dann von Otto Rauch (heute Rauch Möbelwerke) aufgekauft. Firmengründer Otto Grein führte die Firma bis zu seinem Tode 1914. Die Firma Grein wurde anschließend von seinen Söhnen Eduard und Emil weitergeführt.

1907
Bau der Schule als Anbau des historischen Rathauses von 1499. (siehe 1959, 1966) Bau der 1. Mainbrücke (Freudenberg-Kirschfurt) aus Sandstein.

1921
Nach der Badischen Gemeindeordnung vom 5.10.1921 führt Freudenberg die Bezeichnung "Stadtgemeinde".

1928
bis 1934: Bau der Schleuse.

1930
In Folge des weltweiten Bankenchrashs erleidet auch die Fa. Otto Grein Insolvenz.

1934
Etwa zu dieser Zeit kauft die Fa. Rauch das Gelände der Fa. Otto Grein einschließlich der Gebäude. 

1934
Einweihung des Kriegerdenkmals in der Hauptstraße.

1933
Während im ganzen Reich am 05.03.1933 die Mehrzahl für die Nationalsozialisten stimmt, sind die Verhältnisse in Freudenberg nahezu umgekehrt: Rund 60 Prozent wählen die Zentrumspartei, nur rund 23 Prozent wählen die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei.

1934
Der Musikverein, dessen Vorstandschaft aus Sozialdemokraten und Sozialisten bestand, wird verboten, aufgelöst und sein Besitz beschlagnahmt. Die 2. Stadtkapelle "Lyra", die es seit 1928 gab und aus Mitgliedern der SA bestand, wird zur Stadtkapelle ernannt. Während des Krieges wurde das Musizieren jedoch eingestellt, da die meisten Männer in den Krieg ziehen mussten.

1935
Durch die Deutsche Gemeindeordnung von 1935 und die folgende Gesetzgebung verliert Freudenberg die Stadtrechte bis 1956.

1936 - Aufhebung des Bezirksamts Wertheim. Ab 1936 werden Freudenberg, Boxtal, Ebenheid, Rauenberg und Wessental dem Amtsbezirk bzw. Landkreis Tauberbischofsheim zugeordnet. Der Landkreis Tauberbischofsheim untersteht dem Regierungsbezirk Nordbaden (Sitz in Karlsruhe, Änderung siehe 1973) 

1938
In der Reichskristallnacht vom 8. auf 9. November 1938 wird teils von auswärtigen Nazis die Synagoge mit zerstört. Den Juden selbst geschieht nichts. Der Gemeindediener Anton Beck rettet in jener Nacht die auf dem Schutt liegende Thorarolle der jüdischen Gemeinde. Er verbirgt sie auf dem Rathausspeicher, von wo sie 1979 der jüdischen Familie Kellermann aus Israel überlassen wird.

1939
Von den 16 Juden im Jahr 1939 sterben drei in ihrer Heimat, vier wollen 1939 über Köln auswandern, werden dort festgehalten und sind verschollen.

1940
Acht jüdische Einwohner von Freudenberg werden am 22. Oktober 1940 nach Gurs deportiert. Von ihnen sterben vier in den Lagern Nexon, Portet und Noe, zwei in Ausschwitz. Zwei Kinder, Emil und Zita Levi, überleben den Krieg in Frankreich und wandern 1946 nach den USA aus. Ilse Levi wird in Halle an der Saale von der Gestapo gefaßt. Dann verliert sich ihre Spur. Heute erinnert nichts mehr an die jüdische Gemeinde Freudenberg. Die Synagoge wird später als Wohnung verwendet. 

1945
In der Nacht von Karfreitag auf Karsamstag Sprengung der 1. Mainbrücke durch deutsche Soldaten aus Furcht vor den Alliierten. Auch der eiserne Steg an der Schleuse fliegt in dieser Nacht in die Luft. Bis zum Bau der 2. Mainbrücke im Jahre 1950 bringt das Fährboot "Niegedacht" die Leute über den Main. Ab 1946 bis zum 28. November 1950 verkehrt die Fähre am Hochseil. 

1945
Das Großherzogtum Baden wird durch die Alliierten getrennt, und der nördliche Teil bildet mit dem nördlichen Teil Württembergs das Land Württemberg - Baden. (siehe 1952)

1946
bis 1976 Bürgermeister Valentin Kern (*1913 ; +1978).

1950
Bau der 2. Brücke über den Main; sie wird am 28.November dem Verkehr übergeben.

Die Geschichte von Freudenberg (Teil 9: 1950 - 1960)

1950 - Bau der 2. Brücke über den Main; sie wird am 28.November dem Verkehr übergeben.

1952 - Am 25. April wird der Südweststaat gebildet, der aus Baden, Württemberg-Baden und Württemberg-Hohenzollern besteht und die Bezeichnung Baden-Württemberg erhält. Erster Ministerpräsident ist Reinhold Maier, FDP.

1953 - Am 11. Mai 1953 bekommt Baden-Württemberg seine Verfassung.

1955 - Am 25.Juli 1955 beantragt der Gemeinderat beim Innenministerium Baden-Württemberg die Wiederaufnahme der Bezeichnung "Stadt", was mit Urkunde vom 12.Februar 1956 gemäß § 123 Gemeindeordnung bestätigt wird.

1955 - Gesamtkanalisation der Stadt Freudenberg mit Bau der 1. Kläranlage.

1957 - Bau der neuen Stadtpfarrkirche St. Laurentius unter Pfarrer Otto Friedel. Seit dem 19.Oktober 1957 finden die Gottesdienste in der "Neuen Pfarrkirche" statt, die am 19.Oktober 1957 von Weihbischof Dr. Hermann Schäufele, Freiburg, eingeweiht wird. Der Schiffer- und Fischerverein lässt zur Einweihung vom Bildhauer Kriebel aus Kirschfurt die St. Nikolausstatue anfertigen, die an der Außenseite der Kirche in der Richtung zum Main ihren Platz bekommt. Übertragung der Glocken aus der alten in die neue Stadtkirche. Architekten sind Albert Bosslet und Regierungsbaumeister Erwin van Aaken. (Fußboden Fa. Josef Istel, Miltenberg). Das Altargemälde stammt von Würzburger Künstler Lukas Gastl. Die Kirche hat 7 Fenster (7 Sakramente), das Sakramentshäuschen sollte integriert sein und ist mit fünf rotgoldenen Zungen geschmückt; es gehen 5 Wellen in das Bild über. Von Lukas Gastl stammt auch das Altargemälde von Stadtprozelten.

1957 - Bau des ehemaligen Kindergartens.

1958 - Am 15.05.1958 wird mit dem Bau der neuen Schule begonnen. Am 28.11.1958 ist Richtfest der neuen Schule.

1959 - Einweihung der Volksschule am 24.Oktober 1959. Erster Anbau 1977, zweiter Anbau 1992. Die alte Schule von 1907 im Rathaus wird von der Stadtverwaltung genutzt.

Die Geschichte von Freudenberg (Teil 10: 1960 - 1970)

1960 - Bau der Turn- und Festhalle; Einweihung am 13. Januar 1961.

1961 - Die 3 Altäre der alten Pfarrkirche aus dem Jahr 1790 (der Hauptaltar stammt vom Würzburger Hofbildhauer Peter Wagner) werden unter Pfarrer Valentin Roos an die Pfarrei St. Brigitta in Sasbach verkauft.

1962 - Freudenberg erhält das heutige Stadtwappen. (In geviertem Schild in Feld 1 in Silber ein halber rotbewehrter schwarzer Adler am Spalt, in Feld 2 in Blau ein goldener Wellenbalken, in Feld 3 in Blau eine goldene Rose, in Feld 4 in Silber ein abgerundeter schwarzer Dreifels). Auf Vorschlag des Generallandesarchivs, bei dem die besonderen Wünsche der Stadt weitgehend berücksichtigt wurden, nahm der Gemeinderat am 18. Januar 1962 das eingangs beschriebene Wappen an. Das Innenministerium Baden-Württemberg hat der Stadt mit Erlass Nr.1V 31/65 Freudenberg 2 vom 6. Dezember 1962 das Recht zur Führung des Wappens und einer Flagge in den Farben ,,Gelb-Blau (Gold-Blau)" verliehen. Adler und Rose in den Feldern 1 und 3 weisen auf die Zugehörigkeit zur alten Grafschaft Wertheim, Wellenbalken und Dreifels in den übrigen Feldern symbolisieren die Lage der Stadt zwischen Bergen und Main. Die Verwendung ist nur mit Erlaubnis des Bürgermeisters möglich.

1963 - Renovierung der Friedhofskapelle; Freilegung der Wandmalereien, Bau der Leichenhalle.

1964 - Bau des Kindergartens unterhalb der Pfarrkirche; Einweihung am 19. Januar. Bis 1966 Umbau und Renovierung des Rathauses. Im Sommer 1964 wird mit dem Bau des Badesees begonnen. Die Fa. Weber baut am heutigen Freizeitgelände Kies ab und kultiviert die betroffenen Gebiete wieder. Es entsteht der Badesee sowie der Freizeitsee.

1965 - Im neu ausgehobenen Badesee kann bereits auf eigene Gefahr gebadet werden (damals nannte man ihn noch Baggersee). Der offizielle Badebetrieb wird aber erst 1968 aufgenommen.

1966 - Innenrenovierung der Friedhofskapelle: Die Altäre der Friedhofskapelle werden entfernt, die Figuren eingelagert. Es folgt die Innenrenovierung. Ausbau der Ortsdurchfahrt (Hauptstraße). Auf Anregung benachbarter DLRG-Gruppen wird ein Stützpunkt der DLRG in Freudenberg gegründet, der in erster Linie die Aufsicht am frisch ausgehobenen Baggersee übernimmt.

1968 - Freudenberg und Boxtal werden staatlich anerkannte Erholungsorte.
Der Badesee wird offiziell mit der ersten Ausgabe von Eintrittskarten für den Badebetrieb eröffnet. Liegewiese 2,5 ha, Freizeitsee 1,7 ha. Quellzuflüsse.

1969 - Freudenberg gewinnt den Landeswettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden". Die Musikschule wird gegründet: ab 1.9.1969 entsteht die erste städtische Jugendmusikschule als Zweigstelle der Musikschule Wertheim mit folgendem Namen: "Städtische Jugendmusikschule Wertheim - Außenstelle Freudenberg".